4.10.2014

Alec Baldwin in Krimi-Komödie aus Spanien

Seit gestern ist der Hollywood-Schauspieler Alec Baldwin in der Krimi-Komödie Torrente 5: Operación Eurovegas von Santiago Segura zu sehen. Er spielt einen abgehalfterten Ex-Sicherheitschef. Die Trash-Saga ist ein Renner beim spanischen Publikum.

von Marcos Fernández Vacas

Der erste Streifen Torrente – Der dumme Arm des Gesetzes - war 1998 der bis dahin erfolgreichste Film in Spanien. Seither hat die Persiflage eine verschworene Fan-Gemeinde. Alec Baldwin ist spätestens seit Jagd auf Roter Oktober ein vielbeschäftigter Filmstar. Nun outet er sich als Spanien-Fan.

Segura zahlt besser als Scorsese

Drehorte für Torrente 5 waren Madrid, Ciudad Real und die Dominikanische Republik. Bei der Preisübergabe des Männermagazins Icon von El País am Vortag der Premiere zeigte sich Alec Baldwin überwältigt von den Dreharbeiten und Spanien. Für ihn war die Zusammenarbeit mit den spanischen Kollegen wie Angy Fernández oder Carlos Areces „einfach ein Heidenspaß“. Süffisant fügt er gegenüber spanischen Medien hinzu: „Außerdem bezahlt Santiago besser als Martin Scorsese“. An Spanien mag er die Vielfalt der Natur, aber auch die Städte begeistern  ihn. Es war sein erster Besuch im Land von Cervantes. Das ist umso erstaunlicher, da seine jetzige Frau Hilaria Thomas eine waschechte Mallorquinerin ist.

Madrid ist mehr Stadt als New York

Baldwin ist ein sehr erfahrener Schauspieler. Auch fürs Fernsehen hat er sich engagiert, etwa mit der Erfolgsserie 30 Rock. Hier zeigte er neben Tina Fey sein komödiantisches Talent. Ansonsten bleibt er ein alter Hollywood-Haudegen, der zuletzt mit Cate Blanchett das Drama Blue Jasmine unter der Regie von Woody Allen gedreht hat. Nur Los Angeles hat er seit Jahren als Wohnsitz den Rücken gekehrt. Wegen der drückenden Steuern in Kalifornien. Nun lebt er in New York. Das verwandelt sich nach Baldwins Meinung in Manhattan aber langsam zu einem Themenpark für Touristen plus Unmengen von Shop-Centern: „Aber in Madrid, trotz Krise, zeigen die Menschen noch ein echtes Stadtleben.“ Ein Kompliment, von jemandem, der es wissen muss.

 

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