Vulkanlandschaft
Lanzarote ist bald Geopark mit seiner Landschaft Timanfaya © tourspain

10.04.2015

Lanzarote bald im Europäischen Geopark-Netzwerk

Die kanarische Insel Lanzarote und die Inseln Chinijo sind bald Mitglied im Europäischen Geopark-Netzwerk der UNESCO. Vor allem mit dem Nationalpark Timanfaya hat die Insel im Atlantik gepunktet. El Hierro gehört schon seit einiger Zeit dazu.

von Marcos Fernández Vacas

Seit 1993 ist Lanzarote auch offiziell Biosphären-Reservat. Die Insel besticht durch ihre skurrile Vulkanlandschaft, die geologisch und ökologisch von besonderem Wert sind.

Nationalpark Timanfaya ist sehr bekannt

Dabei gehört das im Norden gelegene Archipel Chinijo mit den Inseln Montaña Clara, Alegranza und La Graciosa ebenfalls dazu, so die Lokaladministration in einheimischen Medien. Nun ist Lanzarote bald die Nummer 65 im Europäischen Geopark-Netzwerk der UNESCO. Offiziell ist die Vulkaninsel aber erst einmal ein Kandidat. Während der Internationalen Geopark-Konferenz vom 19.-22. September in Japan steht dann die Aufnahme in den privilegierten Club an. Durch Timanfaya punktet Lanzarote mit einem der bekanntesten Nationalparks in ganz Spanien. Auf jeden Fall einer der meist besuchten.

Etwas über die Erdgeschichte lernen

In Spanien gibt es im Moment vier Geoparks. Cabo de Gata in der Provinz Almería, die Betische Kordillere in Andalusien und Maestrazgo sowie Sobrarbe in Aragón. In jedem dieser Parks bieten die Betreiber besondere Wanderungen an. Durch sie erleben Interessierte in den ausgewiesenen Gebieten vieles über die Erdgeschichte. Hilfestellungen bieten neben den Führern auch Informationstafeln. In Deutschland ähnlich beliebt ist etwa die Vulkaneifel, die seit 2005 ein Geopark ist.

 

Weitere interessante Links:

 

Infos zur Insel

El Hierro


La Gomera


Teneriffa

Literatur-Tipp

Muschelmord, Tod auf dem Jakobsweg. Der Krimi. Ein Polizist ermittelt undercover im Pilgermilieu:

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