11.05.2016

Bosch-Schau im Prado von Madrid

Ab dem 31. Mai gedenkt das Prado-Museum in Madrid den 500. Todestag des niederländischen Malers Hieronymus Bosch mit einer sensationellen Sonderausstellung. Sie trägt den Titel El Bosco. La exposición del centenario – Bosch. Die Jahrhundertschau. Das bedeutende Kunstereignis läuft bis zum 11. September.


von Marcos Fernández Vacas

Es ist mit 65 Exponaten die bisher größte Ausstellung über den Renaissance-Künstler. Möglich ist dies nur durch die internationale Zusammenarbeit des Prado-Museums in Madrid mit anderen Kunstpalästen wie etwa dem Louvre in Paris, dem Metropolitan in New York oder der National Gallery in Washington.

Weltberühmt ist der Garten der Lüste

Das allerberühmteste Bild hängt aber seit vielen Jahren im Madrider Prado-Museum: Das Triptychon Der Garten der Lüste. Es ist eines der rätselhaftesten Kunstwerke der Welt und darf Spanien nie verlassen. Kunstliebhaber treffen im Prado stets auch auf andere Bilder des Holländers wie Die Versuchungen des Heiligen Antonius oder Die Anbetung der heiligen drei Könige. Die meisten Bilder der Ausstellung sind nicht vom Meister selbst, vielmehr ordnen sie Experten seiner Werkstatt oder dem näheren Umfeld zu.

2,5 Millionen Euro Hilfe von der Stiftung BBVA

Nun aber ist für etwas mehr als drei Monaten ein Gesamteindruck über das Werk Boschs möglich. Museumsdirektor Miguel Zugaza ist besonders stolz auf das besondere Kulturereignis in der spanischen Hauptstadt. „Es ist die bedeutendste Ausstellung überhaupt“, behauptet er aufgeregt gegenüber El País. Mit 2,5 Millionen Euro unterstützt die Stiftung BBVA das Event. Ohne diese Unterstützung wäre es nie zur internationalen Kooperation gekommen. Der normale Eintrittspreis ins Museum beträgt 14 Euro.

 

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