Stier und Stierkämpfer
Normalerweise ist Stierkampf in Spanien was für Männer © tb

23.06.2016

Stierkämpferin Cristina Sánchez kommt zurück

Ende der 90er Jahre war ihre Karriere als Stierkämpferin vorbei. Nun kehrt die Matadorin Cristina Sánchez in der spanischen Stadt Cuenca in die Arena zurück. Allerdings einmalig für einen guten Zweck.

von Marcos Fernández Vacas

Zusammen mit ihren Kollegen Enrique Ponce y Julián López alias El Juli kämpft Cristina Sánchez am 20. August gegen die Stiere. In der Arena Plaza de Toros  in Cuenca, einem kastilischen Bau aus dem Jahr 1848.

Corrida für einen guten Zweck

Das Eintrittsgeld geht an die Stiftung eines regionalen Arztes, der sich verstärkt der Erforschung von Kinderkrebs widmet. So hoffen die Veranstalter und Teilnehmer der Corrida auf ein hübsches Sümmchen. Traditionell sind Sommermonate in Spanien die beste Zeit für die Stierkampfarenen.

Erfolg in vielen Arenen

Laut der Tageszeitung ABC ist Cristina Sánchez wohl bis heute die wichtigste weibliche Stierkämpferin der Welt. Sie war die erste Frau, die eine Corrida in der legendären Plaza de Toros de Las Ventas von Madrid im Jahre 1995 mit Erfolg krönte. Zur Belohnung bekam sie ein abgeschnittenes Ohr des Stieres und Anhänger trugen sie auf Schultern aus der Arena. Sie war in fast allen großen Arenen Spaniens erfolgreich, insbesondere in Sevilla. Auch wegen ihrem harten Stand in der männerdominierten Welt der Toreros beendete sie dann aber ihre Karriere.

 

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