Menschen vor dem Guggenheim-Museum
Rund um das Guggenheim in Bilbao ist Wassermangel kein Thema © mfv

24.11.2014

Film-Zyklus zum Thema Wasser in Bilbao

Im baskischen Bilbao läuft ein Film-Festival zum Umweltthema Wasser. Es ist ein Bestandteil der Wasserwoche 2014. Zusätzlich bieten die Veranstalter Workshops für Kinder an.

von Marcos Fernández Vacas

Die Agentur Agencia Vasca del Agua und UNESCO Extea organisieren zum dritten Mal die Wasserwoche in Bilbao. Die Veranstaltungen laufen vom 24. bis zum 27. November.

Basken nähern sich dem Thema Wasser an

Laut den Veranstaltern erlaubt es dieses Festival, die „Sensibilität, das Wissen, die Diskussion, die Reflexion und das Engagement der baskischen Gesellschaft zum Thema Wasser“ zu fördern. Das Kino erfüllt somit einen Bildungsauftrag zu einem sehr spezifischen, aber auch bedenkenswerten Umweltproblem. Zwar ist im Baskenland selbst noch kein echtes Problem mit dem Wasservorkommen entstanden, aber die Zustände wie etwa in Andalusien oder Extremadura sind alarmierend.

Filme von Olea und Arthus-Bertrand

Die Workshops für Kinder sind ein Angebot, das es dieses Jahr zum ersten Mal zusätzlich gibt. Treffpunkt für alle Aktivitäten ist das Jesuitenzentrum Arrupe Etxea, das ziemlich nah am Bahnhof liegt. Eingeladen sind alle Bürger von Bilbao, die Interesse an Themen wie Wasserversorgung, Wasserqualität oder Wasserverteilung haben. Filmisch besonders interessant sind die Streifen La Ría de Bilbao von Pedro Olea aus dem Jahre 1966, der Durst der Welt vom international bekannten Umweltaktivisten Yann Arthus-Bertrand von 2012 oder H2Omx von Lorenzo Hagerman und José Coheniciar aus diesem Jahr. Zu allen Events ist der Eintritt frei.

 

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