Leuchttürme
Viele Leuchttürme finden sich an der Küste von Galicien © tb

26.05.2015

Leuchtturm in Galicien bald Hotel

Ein Leuchtturm der Provinz Lugo in Galicien verwandelt sich demnächst in ein Hotel. Die Regierung in Madrid hat nun die Erlaubnis erteilt. Sie gilt grundsätzlich für alle 187 Küstenbauten dieser Art im Lande.

von Marcos Fernández Vacas

Der Leuchtturm des Küstenorts Ribadeo liegt an der Grenze von Galicien zu Asturien vor der Küste auf der Insel Illa Pancha. Mit der neuen Unterkunft soll die Attraktivität des Jakobsweg an der Küste nach Santiago de Compostela steigen.

Die Bausubstanz bleibt erhalten

Wobei es sich der Küste entlang um den Weg oberhalb des Camino Primitivo nach Santiago de Compostela handelt. Doch nicht nur Nordwestspanien nimmt sich der Staat der Leuchttürme an. Es gibt einen Plan Faros de España des Bauministeriums, der alle 187 vorhandenen Leuchttürme umfasst. Beinahe die Hälfte davon weist auch schon touristisch orientierte Aktivitäten auf. So wie beim Bau auf der Illa Pancha, bleibt bei allen die Grundsubstanz erhalten. Laut El País ist nur der vorhandenen Raum nutzbar, eine Anbau gleich welcher Art ist verboten.

Trafalgar-Turm ist touristisch attraktiv

Der Leuchtturm von Ribadeo in Galicien erhält bis zu 100 000 Euro an Investitionen vom Bauträger. Hinzu kommt eine Pacht von 15 600 Euro. Gutes Geld für den Betreiber, denn seit 1983 ist der Betrieb eingestellt. Ähnliche Summen sind auch für die anderen Küstenbauten geplant. Als nächster kommt in Andalusien wohl der Leuchtturm von Trafalgar bei Cádiz zum Zug, Schauplatz einer der berühmtesten Seeschlachten der Welt im Jahre 1805. Aber besonders in Nordspanien stehen viele sehenswerte Türme, von denen der älteste in Betrieb stehende der Welt der Herkulesturm in A Coruña ist.

 

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Literatur-Tipp

Muschelmord, Tod auf dem Jakobsweg. Der Krimi. Ein Polizist ermittelt undercover im Pilgermilieu:

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