"Wie ein Hausbauer zwischen Scheidung und Hochzeit"
"Wir haben hier in Galicien mehrere Regierungswechsel erlebt, das ist wie ein Hausbauer zwischen Scheidung und Hochzeit", sagt Architekt Antonio, der eng mit Eisenmann zusammenarbeitet und die Konstruktion überwacht. Außerdem habe damals niemand geahnt, wie schlimm sich die Immobilienkrise auf die Wirtschaft im Land auswirken würde. Und so bleibt abzuwarten, wann die Kulturstadt fertig wird. Erste Versammlungen und eine Fotoausstellungen sind schon für Ende 2010 geplant.
Über 300 Mio für futuristische Größe
Das über 300 Mio Euro teure Projekt sieht ein galicisches Archiv, eine 26 000 qm große Bibliothek, ein Kulturzentrum, ein galicisches Museum, ein Internationales Kunstzentrum und die Türme John Hejduk vor. Die geschwungenen Baukörper und fließenden Formen sind inspiriert vom Grundriss der Altstadt Santiagos und der Form der Jakobsmuschel. Die Arkaden aus Granit im Zentrum der Pilgerstadt sind im Innern der Kulturstadt als strahlend weiße Säulen erkennbar. Es ist keine Frage: die Ciudad de la Cultura wird in Zukunft ein modernes Highlight gegenüber dem steinalten, im Kern fast museal wirkenden Zentrum Santiagos sein.
Die offizielle Webseite der Ciudad de la Cultura:
http://www.cidadedacultura.org