10 September 2010    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Filmszene aus La Casa de mi Padre

Spanien genießen auf einer Sprachreise


Der Lebensrhythmus der Spanier unterscheidet sich deutlich von unserer. In Spanien so möchte man meinen, ticken die Uhren anders. In den touristischen Gebieten fällt einem das weniger auf. Wer aber mit Spaniern lebt und das Land abseits der Touristenpfade entdeckt, taucht in die spanische Lebensweise ein.


Der Unterschied zu uns Mitteleuropäern zeigt sich zum Beispiel im kulinarischen Tagesablauf, meint Rike aus Bremerhafen, die für drei Wochen mit einer andalusischen Gastfamilie lebt. Studierende, die im Zuge einer Sprachreise Spanien besuchen und so das Sprachen-Lernen mit einem Aufenthalt in sonnigen Gefilden verbinden, sind meist bei Gastfamilien oder  in Wohngemeinschaften untergebracht. Dort können diese die spanische Lebensweise hautnah erfahren. „Zum Frühstück wird Churros con chocolate oder tostada serviert.“ erzählt Rike. Churros ist frittiertes Backwerk, das man besten mit einer heißen Schokolade genießt. Tostada hingegen ist einfach ein Stück Brot, das geröstet mit etwas Butter und Öl verzehrt wird.  Früh am Morgen gibt man sich in Spanien also mit recht wenig zufrieden, im Laufe des Tages bieten sich aber noch mehrere Möglichkeiten spanische Köstlichkeiten zu verzehren. Das üppige Mittagessen, von den Spaniern comida genannt, sowie ein spätes Abendessen, das für die Spanier erst um circa 22 Uhr beginnt.

Historische Einflüsse

 

Spanien blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Römer Vandalen, Goten und Mauren haben nicht nur in der Kultur und Architektur des Landes ihre Spuren hinterlassen, sondern auch die spanische Küche beeinflusst. Besonders die Küche Andalusiens wird durch arabische Einflüsse charakterisiert. Die Anwendung besonderer Gewürze macht die andalusischen Gerichte zu Spezialitäten und auch bei den Süßspeisen schmeckt man die Kochkunst der Araber.

Wer an die spanische Küche denkt, dem kommen sicher sofort Tapas in den Sinn, kleine Köstlichkeiten wie auch Rike bestätigt. Zu Rikes Lieblingstapas gehören Artischocken in Tomatensauce, am Besten mit einem kühlen Bier. Auberginenröllchen, Avocados auf katalanische Art, Empanadas mit Chorizo-Füllung…. Tapas sind eigentlich für den kleinen Hunger zwischendurch gedacht, können aber durchaus zu einer vollen Mahlzeit ausgedehnt werden.

Auf einer Sprachreise Spanien zu entdecken ist eine gute Idee, weil man einerseits die Sprachkenntnisse vertieft, andererseits aber eben auch das Land kennenlernt. Ein Auslandsaufenthalt sollte gerade für diejenigen, die noch Anfänger sind und im wahrsten Sinne des Wortes nur „Spanisch verstehen“ optimal geplant werden. Der Schweizer Sprachreiseanbieter ESL bringt 10 Jahre Know How mit und pflegt sehr gute Kontakte zu renommierten Partnerschulen in Spanien. Mit größter Sorgfalt werden passende Gastfamilien ausgewählt. Mehr Infos zu den Sprachreisen von ESL finden Sie hier.

Ein Tipp am Rande: Nicht verzweifelt sein, wenn man trotz einiger Vorkenntnisse den Gesprächen der Spanier nicht immer folgen kann. Offizielle Amtssprache ist Castellano und wird überall im Land verstanden sowie gesprochen. In den verschiedenen Regionen Spaniens werden aber in Alltagsgesprächen Variationen des Standardspanischen benutzt.

-    Catalan zum Beispiel wird in der Gegend um Barcelona gesprochen und ist vom Italienischen und Französischen beeinflusst.
-    Das vom Portugiesischen beeinflusste Galego ist die im Nordwesten benutzte Varietät des Spanischen.
-    Euskara ist wahrscheinlich der interessanteste Fall. Die Sprache der Basken weist nämlich keinerlei Ähnlichkeiten mit irgendeiner indogermanischen Sprache auf und stellt einen Sonderfall dar, Grammatik sowie Vokabular betreffend.

Neben diesen vier Hauptsprachen, Catellano, Catalan, Galego und Euskara gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Dialekte. Grundsätzlich bemühen sich die Spanier aber sehr mit Besuchern aus fremden Länder in Standardspanisch zu kommunizieren. Nur Mut also! Spanisch lernt man am Besten in direktem Kontakt mit den Spaniern selbst.
 

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