21 May 2012    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Almodóvar am Set
Pedro Almodóvar am Set. © tobis

La piel que habito

Almodóvars neuester Film, La piel que habito, seit dem 2. September 2011 in den spanischen Kinos, kommt am 20. Oktober in die deutschsprachigen Kinos. Erstmals seit vielen Jahren wieder mit Antonio Banderas in der Hauptrolle. Mehr dazu

 

 

 

Spanischer Film

Klappe, Film ab...

Noch bis vor kurzem malten altgediente spanische Kinoplakatmaler die Neuankündigungen für die großen Lichtspielhäuser auf die Leinwand, und blickten dabei schon mal sehnsüchtig auf die alten Zeiten zurück.

 

Trotz Dikatur bereits gute Streifen

 

Sicher, damals gab es die Zensur Francos, aber damals gab es auch Luis Buñuel. Der Jahrhundertregisseur (1900-1983) nahm schon in den 1920er Jahren das spanische Bürgertum aufs Korn. Witzig, schräg und ungeheuer provokativ. Mit Salvador Dalí schrieb er in Paris 1927 das surrealistische Drehbuch zu “ein andalusischer Hund”. Spätere Filme prangerten jede Form religiöser Heuchelei dergestalt an, dass die Franco-Zensoren sofort eingriffen, und die Plakatmaler in Madrid harmlose Romanzen malen mussten. Bis auf wenige Filme, wie Bienvenido Mr Marshall des im November 2010 verstorbenen Berlanga.

Doch Fans des großen Buñuel sahen die Filme trotzdem. Sie fuhren im Seat 600 über die Grenze zu den Kinos in Perpignan und Bayonne. Mehr zu Spaniens Filmgeschichte.

 

Provokant wie eh und je

 

 Die Zensur ist längst abgeschafft, doch die Provokationen bleiben. Wenn Kultregisseur Pedro Almodóvar Filme wie “Fessle mich” dreht, stehen Frauenrechtler Kopf. Und Tierschützer brachte er auf, als er bei Dreharbeiten für seinen neuen Film “Sprich mit ihr” sechs Stiere töten ließ.
Mit der schrägen Komödie “Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs” war Almodóvar erstmals in Deutschland erfolgreich, was vor ihm nur Carlos Saura mit “Carmen” gelang.

 

Internationale Erfolge

 

Der spanische Film hat den Sprung vom Provinziellen zum Internationalen längst geschafft. Spanische Schauspieler sind in Hollywood präsent, ob Antonio Banderas (“Die Maske des Zorro”) oder Penélope Cruz (“Vicky Cristina Barcelona”), deren kleine Schwester Mónica Cruz auch schon auf der Leinwand präsent ist.  Auch Stars wie Victoria Abril oder Javier Bardem sind mit Almodóvar groß geworden. Doch Regie führt nicht nur einer. Dem Katalanen Bigas Luna gelingen immer wieder gut erzählte, meist sehr erotische Filme, Fernando Truebas (“Das Kind meiner Augen”) gilt in der Szene als Poet, Alex de la Iglesia (“Perdita Durango”) als Spezialist für Action-Horror und Santiago Segura (“Torrente”) als Meister – selbstredend provokanter - Komik.

 

Meine Lieblingsfilme:

 

Portraits

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Schauspieler:

 

erfolgreich:

Penélope Cruz

 

charakterstark:

Javier Bardem

 

vielseitig:

Mónica Cruz

 

provokativ:

Victoria Abril

 

feurig:

Antonio Banderas

 

heimlicher Star:

Ariadna Gil

 

Bitterböse:

Eduardo Noriega

 

Diva seit Jahrzehnten:

Marisa Paredes

 

 

Regisseure:

 

begnadet:

Pedro Almodóvar

 

böse:

Bigas Luna

 

lyrisch:

Julio Medem

 

 

 

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Torrente 2 - Mission Marbella

 

 

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