Gespräch über die Zeitschrift Grada in Spanien
Tobias Büscher (Mitte) mit Grada-Chefredakteur José Antonio Lagar (links) in der spanischen Stadt Badajoz, sb

Tobias Büscher als Kolumnist der Zeitschrift Grada

Seit März 2017 schreibt der deutsche Journalist monatliche Kolumnen für die spanische Zeitschrift Grada. Sie erscheint mit einer Printauflage von 10.000 Exemplaren und unterstützt Behindertenorganisationen im ganzen Land.


Chefredakteur José Antonio Lagar hat Tobias Büscher mit einer Kolumne in seiner Zeitschrift Grada beauftragt. Er ist der erste deutsche Autor des Magazins, verfasst die Beiträge aber natürlich auf Spanisch. Ausgangslage war ein Interview mit dem spanischen Journalisten im Februar 2017 in Badajoz.

Büscher, der als Journalist seit über 25 Jahren in Spanien recherchiert, wird in seiner monatlichen Kolumne variable Themen behandeln: Wie erleben wir Deutsche die spanischen Feste, was fasziniert uns an den Spaniern und was überrascht uns immer wieder beim Besuch.

Hilfe für sogenannte Randgruppen

Büscher hat die Zusammenarbeit mit Grada sofort unterschrieben. Die Zeitschrift ist im ganzen Land angesehen als Kulturmagazin mit sozialem Hintergrund. Denn das Geld aus den Einnahmen fließt direkt in die Behindertenorganisation Primera Fila und in soziale Projekte. Gleichzeitig fördert die Redaktion Forschungsprojekte. Eines der jüngsten Beispiele ist ein Roboterarm, mit dem Behinderte selbständig essen können.

Fester Stellenwert in der spanischen Medienlandschaft

Mit bereits über 100 Ausgaben hat Grada einen festen Stellenwert in der spanischen Medienlandschaft. Lagar, gelernter Radiojournalist von Radio Nacional de España, produziert das Magazin in der spanischen Stadt Badajoz an der Grenze zu Portugal. In seiner Redaktion arbeiten auch Menschen mit Behinderungen. Lagar selbst ist wegen einer Kinderlähmung auf den Rollstuhl angewiesen. Und sagt: "Na und? Ich hab es noch in jede Reporterkabine bei Fußballspielen geschafft."

Paso Doble und die Hörner des Stiers

Bereits in den ersten beiden Kolumnen für März und April 2017 hat Büscher sehr persönliche Eindrücke aufgeschrieben. Denn eine Kolumne unterscheidet sich von einem Kommentar genau dadurch. So beschrieb er, wie er an Karneval mit einer 80jährigen Paso Doble tanzte und zusah, wie seine Frau Silke mitten in einer Stierzucht-Finca allen Ernstes einem Toro an die Hörner packte. Der allerdings ist so lieb, der tut keinem was ...

Die Artikel von Tobias Büscher erscheinen monatlich mit Bild und Unterschrift und sind auch online einsehbar

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