04 February 2012    
 
 
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El Hierro - die kleinste der Kanaren

Foto: P. Sparrer

 

 

 

von Tobias Büscher

 

Kleine Insel ganz groß: Von den Kanareninsel ist sie die westlichste, untouristischste und mit knapp 270 Quadratkilometern kleinste Isla. Kein Wunder, dass hier gerne Leute hinkommen, die dem Rummel an Teneriffas Küste mal entgehen und durchatmen wollen.

 

Kaum Tourismus, viel Natur

Kaum Strände gibt es hier, keine Discomeilen und Shopping-Center, dafür aber viel Natur, Wanderwege und einen einsam gelegenen Leuchtturm. Individualisten erreichen die Isla mit dem Flugzeug von La Palma oder Teneriffa aus, wo es ab Los Cristianos auch eine Fähre gibt. Und wer hier übernachten möchte, findet einen schönen Parador und auch andere, teils wunderbar gelegene Herbergen.
Das Hochland La Dehesa ist mit Kiefern und Zedern bewachsen, während die Küste weitgehend schroff ist. Sandstrände wie auf Teneriffa sind hier Mangelware, aber Baden kann trotzdem: in charcos, kleinen Felsenpools, die überall angelegt worden sind und natürliches Salzwasser vom Atlantik haben.

 

Insel unter Naturschutz

El Hierro steht unter Naturschutz und was die Insel ausmacht, sind die fantastischen Aussichtspunkte. Miradores heißen die Standorte, von denen man über das Meer blickt. Der berühmteste und attraktivste unter ihnen ist der Mirador de la Peña. Angelegt hat ihn der Künstler César Manrique, und wer Lust auf guten Fisch hat, sollte das dazugehörige Restaurant aus Lavagestein besuchen. Es hat so breite Fenster, dass man kaum noch auf den Teller guckt. Alternativ dazu lohnen sich auch die Tavernen im Fischerdorf Tamaduste zum Essen gehen. Nummer eins auf der Speisekarte? Fisch natürlich, gereicht mit Kartoffeln und kanarischer Mojo-Sauce.

 

Mehr zum Thema: Mojo-Saucen

 

 

 

 

 

 

Tipp

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