Die höchstgelegene Provinzhauptstadt Spaniens (1128 m) liegt auf einem Felsen im rauen klimatischen Schatten der Sierra de Gredos.
Avila hat eine Hauptattraktion: Die 2572 m lange Stadtmauer schützte die Bewohner ab dem 11. Jh. mit 88 Wehrtürmen und neun Ausfalltoren erfolgreich vor maurischen Überfällen. In den Abendstunden wirkt der angestrahlte Ring besonders schön vom Aussichtspunkt Cruz de los Cuatro Postres an der Straße nach Salamanca.
Avila: Mauer, Kathedrale, Paläste
An der Ostflanke des Ringwalls, die anders als im Römerrund der galischen Stadt Lugo nur in Teilstücken begehbar ist, ist die Apsis der Kathedrale San Salvador integriert. 1171 entstand das wehrhafte Gotteshaus mit trutzigem Turm, hohem Mittelschiff, Zinnen, Schießscharten und lichten Innenraum. Das angeschlossene Kathedralenmuseum zeigt kirchliche Kunst des 13-18 Jh. Ávila mit ihren wappengeschmückten Adelspalästen, Kirchen und Klöstern strahlt noch heute ein tief religiöses Ambiente aus.
Reiten in der Sierra de Gredos
Eine Woche lang geht es auf trittsicheren Pferden (Araber, Lusitanos, Andalusier) durch die abgeschiedenen Täler der Sierra de Gredos. Pferde, Ausrüstung, Übernachtung und Essen in Klöstern und Landhäusern sind inklusive. Der Veranstalter organisiert auch Touren durch die Extremadura und Andalusien.
Equiberia, E-05635 Navarredonda de Gredos (Ávila), www.equiberia.com.
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