Das Kloster Santa Maria la Real de Obona liegt auf dem ältesten Jakobsweg Camino Primitivo von Oviedo nach Lugo zwischen Tineo und Campiello.
Das Monasterium wurde am 17. Januar 780 gegründet und ist damit eines der frühsten Bauten des spanischen Mittelalters. Gegründet hat es Prinz Adelgaster, ein unehelicher Sohn von König Silo. Sein heutiger Bau ist aber aus dem 13. Jh.
Heute halb verfallen, einst ein kulturelles Zentrum
Die Mönche des Kloster von Obona lebten in einem wichtigen kulturellen Zentrum abgeschieden in der Sierra, verstanden sich auf Latein und Philosophie genauso wie auf Ackerbau und Viehzucht. Fruchtbar ist das Gebiet allemahl, daher auch der Name: Obona kommt von Agua Buena (gutes Wasser).
Der dreischiffige Kirchenbau mit seiner romanischen Jesusfigur, die im Raum unter einem Rundbogen hängt, wirkt beeindruckend, doch Besuch bekommt der Innenraum selten. Und das dazugehörige Grundstück samt Kreuzgang ist leicht verfallen, was dem beachtlichen Ort aber durchaus Charme verleiht.
Praktische Hinweise zum Kloster Obona
Den Schlüssel, um das Kircheninnere zu besichtigen, bekommt man im nahegelegenen Ort. Einfach in der Bar nachfragen, Ausweis abgeben und nachher bei der Rückgabe wieder an sich nehmen.