Freilebende Bären in Spanien gibt es vor allem im Kantabrischen Gebirge in den nordspanischen Regionen Asturien und Kantabrien.
von Tobias Büscher (Text und Bild)
Manche der Bären wagen sich auch von Kantabrien bis nach Galicien vor, doch ihre Art ist bedroht und die Anzahl unklar. Der Oso Pardo, also Braunbär, hinterlässt in Nordspanien immer mal wieder Spuren, mal einen Tatzenabdruck im Schlamm, dann ein Haarbüschel im Zaun. Sie sind sehr menschenscheu, und wer den Braunbär von nahem sehen möchte, sollte das größte Bärenschutzgebiet Europas besuchen.
Cabárceno - Europas größtes Bärenschutzgebiet
Der Naturpark Cabárceno liegt 15 km von der kantabrischen Hauptstadt Santander entfernt. Der karstige Park mag noch andere Tiere beherbergen, darunter Nilpferde, Gorillas und Giraffen, doch die Stars sind die rund 70 Braunbären.
Auf dem Gebiet mit 750 Hektar befand sich einst eine Eisemine, heute ist das Schutzgebiet eine Attraktion, denn viele Wege führen durch die spektakuläre Landschaft, in der Meister Petz und seine Kollegen weitgehend ungestört leben.
Infos über das Bärengebiet Cabárceno
Eintrittfspreis: Erwachsene in der Hauptsaison rund 20, Kinder 13 Euro, bis 5 Jahre gratis.
Im Web auf Englisch und Spanisch:
www.cantur.com