21 May 2012    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   OléReisezieleSpaniens SträndeVom Baskenland bis Galicien
Morrazo-Halbinsel, Galicien

Die schönsten Strände Nordspaniens


Anders als an den Küsten des Mittelmeers sind die Wassertemperaturen vor Mitte Juli und nach Mitte September eher etwas für Hartgesottene. Dafür sind die Atlantikstrände weitläufig und einige versteckte Buchten menschenleer.
 

 

Strände der Baskische Küste

 

Bermeo: Im Hafenviertel des hübschen Fischerorts ist die Playa Aritxatxu mit der blauen Umweltflagge ausgezeichnet. Richtung Bilbo/Bilbao entlang einer spektakulären Küstenstraße über Bakio kommt man an weiteren schönen Stränden vorbei. Dazwischen thront das Heiligtum San Juan de Gaztelugatxe auf einer kleinen Felseninsel.

 

Donostia/San Sebastián: Ein schöneres Strand-Ensemble als das der muschelförmigen Bahía de la Concha von Donostia wird man in ganz Spanien nicht finden. Sie setzt sich zusammen aus den sauberen und windstillen Hausstränden Concha und Ondarreta.


Getaria: Ruhiges, baskisches Fischerdorf  mit einem herrlichen Strand vor den Fischertavernen. Von hier aus geht es 7 km nach Zumaia mit den beliebten playas Itzurun, Santiago und Algorri.


Zarautz: Seebad 15 km westlich von Donostia, weiter Sandstrand mit Ferienwohnungen und Discos.

Strände der kantabrischen Küste


Castro Urdiales: In dem schönen Urlaubsort liegen die Badehandtücher zwischen Atlantikwellen, gotischer Kirche und einer Tempelritterburg. In der Hochsaison voll.


Laredo: Der sichelförmige, 5 km lange Sandstrand La Salvé ist mit Appartementblocks relativ zugebaut.

Santander: Das mondäne Gran Casino am weitflächigen Hausstrand El Sardinero ist Mitte Juni Schauplatz des Festes Baños de Ola. Dann kommt die Bademode des Jahres 1900 wieder zum Vorschein, am Strand fahren manche Bewohner mit der Kutsche vor.


San Vicente de Barqueira: Der Urlaubs- und Fischerort schmiegt sich an die Mündung des Río Escudo. Ein paar feinsandige Strände liegen auch wenige km westlich in Unqueira.


Strände der asturischen Küste


Cudillero: Die Costa Verde (Grüne Küste) erstreckt sich mit einigen Sandbuchten weit genug westlich der Industrieregion um Avilés. Cudillero liegt als kunterbunter Fischerort steil an einem Hang zum Meer. Umgeben ist er von mehreren kleinen Stränden: Östlich (3 km) die Playa de Aguilar, westlich die Playa de las Rubias und die Playa de San Pedro (der Küstenstraße folgen).


Luarca: Die Altstadt und der lebhafte Hafen des einstigen Piratennestes lohnen sich auch, wenn gerade kein Badewetter ist. Zwei gute Strände liegen westlich der Flussmündung.


Ribadesella: Der Ort am Río Sello besticht durch einen weiten Sandstrand mit Promenade.

 

Strände der galicische Küste


Louro: Nahe dem Franziskanerkonvent von Louro geht es am Strand San Francisco windgeschützt in türkisblaues Wasser.
Morrazo-Halbinsel: Die Küstenstraße zwischen Pontevedra und Vigo ist eine Fundgrube grobsandiger, winziger Buchten. An einem wolkenlosen Dienstagvormittag in der Nebensaison könnten Sie fast der einzige Badegast sein.


Ribadeo: 2,5 km westlich von Ribadeo taucht das Schild Playa Os Castros auf. Es führt zu Galiciens berühmter Playa As Catedrais. Ein wahres Naturschauspiel: Wer bei Ebbe durch die frei stehenden Felssäulen spaziert, kommt sich wie in einer “Kathedrale” vor.

 

Sanxenxo: Von Galiciens quirligstem Urlaubsort mit seinen sauberen Stränden fährt eine Fähre (30 Min.) zur vorgelagerten Ons-Insel mit weiteren kleinen Sandbuchten. Hier in Südgalicien sind die Wassertemperaturen die wärmsten der gesamten nordspanischen Küste. Richtung Westen auf dem Weg nach O Grove liegt der beliebte, langgezogene Lanzada-Strand. Tagsüber ist es im August voll, manche kommen aber auch an Mitternacht zum 24. Juni. Frauen, die in der Johannisnacht (San Juan) neunmal in die Atlantikwogen tauchen, heißt es, werden dadurch fruchtbar.

 

Teil 1: die Strände am Spanischen Mittelmeer. Mehr dazu

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