Asturiens Hauptstadt (200 000 Einw.), 25 km landeinwärts, hat schon viel erlebt. Westgotische Könige, Arbeiteraufstände in den Steinkohlezechen und Diebe, die den Domschatz plünderten.
Bei der dreisten Tat 1978 mitten in der Kathedrale San Salvador zerstückelten die Täter zwei Goldkreuze und ließen die Edelsteine mitgehen. Den Raum schützen seither dicke Eisengitter. Der Kirchenbau an der hübschen Plaza de Alfonso II (1376) ist von Stadtpalästen umgeben und zeigt sich nur eintürmig. Als der Südwestturm im 16. Jh. vollendet wurde, war für einen zweiten schlicht kein Geld mehr da.
Oviedos Kloster San Vicente und Markthalle
Im nahen Kloster San Vicente gehören im Museo Arqueológico römische Straßenkarten aus gebranntem Ton zu den Besonderheiten, während in der Markthalle an der Plaza Mayor die ganze Vielfalt asturischer Gaumenfreuden auffällt: vom Cabrales-Blauschimmelkäse bis zum Sidre, vom Wildlachs bis zur Blutwurst.
Mitten in der Stadt liegt der 60 000 qm große *Parque de San Francisco als Erholungsparadies mit Kiosken, einem ehemaligen romanischen Kirchenportal, Teichen und schattigen Flanierpromenaden.
Sidrerías in Oviedo
In Oviedos Altstadt gibt es viele sidrerías, wo Sidre mit erhobenem Arm treffsicher in hauchdünne Gläser gegossen wird. Die asturische Hauptstadt des Apfelweins aber ist das östlich gelegene Villaviciosa.
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