03 February 2012    
 
 
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Die Kathedrale von Santiago de Compostela (tb)

Santiago de Compostela



Galiciens Hauptstadt ist vieles in einem: Pilgerziel, Studentenstadt und regionale Hauptstadt. Die Metropole aus Granit liegt ganz im Nordwesten Spaniens.


"Santiagos Altstadt gleicht einer steinernen Theaterkulisse, in der die Besucher und Bewohner ihre Rollen nie auswendig lernen mussten: Schnell unter die Arkadengänge und in die Cafés, wenn der Regen einsetzt, und ebenso schnell wieder auftauchen, sobald das fantastische Granit-Ensemble neues Sonnenlicht reflektiert. Regie jedenfalls führt nur einer: Apostel Santiago." So steht es im neuen Reiseführer "Galicien & Jakobsweg" von DuMont.

 

 

Markt von Santiago de Compostela (ps)


"Champager des Alltags"


Zwar regnet es in Santiago de Compostela öfter als in anderen Städten, doch im Sommer, vor allem im Juli/August, gibt es zahlreiche Sonnentage. Der Name geht auf den Heiligen Jakob (Sant-Iago zurück) und mit ihm verbunden ist die Legende vom Heiligen Jakob, der in Spanien gepredigt haben soll und die galicische Metropole geprägt hat wie sonst niemand: ihren Ursprung, ihren Ruf und ihre perfekt erhaltene Altstadt aus Granit.


Die Kathedrale von Santiago


Die Kathedrale ist ein  traumhaftes romanisches Gebilde mit barockem Überbau und einer der bedeutendsten Kathedralen der Welt. Das gesamte Ensemble hat die UNESCO folgerichtig zum Weltkulturerbe bestimmt. Sie liegt an der Praza Obradoiro und ist jedes Jahr Ziel von Millionen Pilgern und Touristen. Ebenfalls am "Platz des Goldenen Werks" befinden sich der Parador Hostal dos Reis Católicos und das klassizistische Rathaus Pazo de Raxoi.

 

 

©C. Beck

 

Rundgang durch Santiagos Altstadt


Wer durch Santiago läuft, wundert sich über die vielen Adelspaläste, die zahlreichen Klöster und Konvente, die endsetzlich vielen Souvenirshops und das wunderbare Granitflair der Stadt mit ihren Arkadengängen und schönen Plätzen, darunter die "Prazas" Praterías und Quintana. Von der Kathedrale aus führen die kleinen Gassen Rúa Franco, Rúa Nova und Rúa do Vilar bis zum Park Carballeira de Santa Susana, von wo aus man einen tollen Blick auf die Kathedrale hat. Auch der Markt lohnt einen Besuch, wo die Bauern der Umgebung vormittags ihre Steckrüben und Kartoffeln anbieten, während nebenan die Fischhändler Seekraken und Venusmuscheln aus dem nahen Atlantik verkaufen.



Museen - traditionell und hypermodern


Ganz traditionell ist das Museo do Pobo Galego, San Domingo de Bonaval s/n,www.museodopobo.es,  Eintritt frei. Auf den verschiedenen Stockwerken sind Modelle früherer Bauernhöfe zu sehen, Mühlsteine, Trachten und Gemälde. Wesentlich moderner ist das Centro Galego de Arte Contemporáneo, Rúa Valle Inclán s/n, www.cgac.org.es, Eintritt frei. In dem Granitkasten neben dem Kloster Santo Domingo sind vor allem aktuelle galicische Künstler ausgestellt. Eines der Top-Anlagen aber liegt außerhalb des Stadtkerns: die Ciudad de la Cultura. Das Werk des Architekten Eisenmann ist noch nicht ganz fertig, aber manche Bereiche können schon besichtigt werden. Mehr dazu

 

 

Noch im Bau: Ciudad de la Cultura (tb)

 

Tipp zum Übernachten

 

Alameda, San Clemente 32, Tel. 981 58 81 00. Sauberes Hostal, das gerne auch von Pilgern besucht wird und besonders günstig ist.Zimmer mit und ohne Bad.

Tipp zum Essen

 

In den Gassen Franja, Nova und Vilar bieten sehr viele Tavernen typisch galicische Kost an, darunter Pulpo, Empanada und nahrhafte Fleischgerichte. Etwas gehobener ist das Restaurant, dass auch DuMont empfiehlt:
Tipp aus dem Reiseführer Galicien & Jakobsweg von DuMont: El Mercadito, Galeras 18, Tel. 981 574 239, www.nove.biz/en/el-mercadito: "Gonzalo Rei gehört zur Nachwuchsgeneration von Santiagos Spitzenköchen und kreiert köstliche Eigenkreationen wie Schwertmuscheln auf einer leichten Sauce aus Leberpastete. Von Haus aus ist der sympathische Mann Biologe, hat sich aber als Self-Made-Koch einen so guten Namen gemacht, dass er schon einige Preise gewann. Eine echte Empfehlung für neugierige Gourmets. Menü rund 60 €".

Einkaufen

 

Kunsthandwerk vom Gagatstein bis zu Spitzendecken gibt es vor allem in den Gassen Rúa Nova und Rúa Vilar.

Nachtleben:


Zu den angesagten Pubs und Tavernen gehören: Momo, Modus Vivendi, Metate und die Keltenkneipe Crechas.

 

 

Weiterführende Links

 

Reiseziel Jakobsweg. Mehr dazu

Reiseziel Galicien. Mehr dazu

 

Castros der Kelten. Mehr dazu

Feismo in Galicien. Mehr dazu

Santiagos Pilgerschatten. Mehr dazu

 

Die Hafenstadt A Coruña. Mehr dazu

Im Römerring: Lugo. Mehr dazu

Die Arbeitermetropole Vigo. Mehr dazu

 

Rezept Pulpo Gallego. Mehr dazu

Rezept Empanada. Mehr dazu

 

 

Jakobs-Kathedrale bei Nacht (tb)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der neue Reiseführer Galicien & Jakobsweg (DuMont) von Tobias Büscher:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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