Strand in der Provinz Granada
Strand in der Provinz Granada © tb

Strände von der Costa Brava bis zur Costa de la Luz

Wer das Strandleben in Spanien genießen möchte, fährt zumeist auf eine der Inseln oder besucht die im Sommer herrlich warmen Playas am Spanischen Mittelmeer.

 

Dabei sind die Strände von der Französischen Grenze an bis hinunter zur Costa de la Luz sehr unterschiedlich. Hier die schönsten auf einen Blick.

Top-Strände der Costa Brava

Cadaqués: Das Künstlerdorf hat nur winzige, steinige Strandbuchten, dafür aber viel Atmosphäre.


Empúries: Von Pinien und Zypressen malerisch eingerahmte Bucht bei antiken Ruinen, im Hochsommer proppevoll.


Llançà : Weitgeschwungene Strandbucht mit Flanierpromenade. Richtung Port de la Selva (bei Surfern beliebt) führt ein Hinweisschild an der Küstenstraße zur kleinen Platja Cau del Llop vor rauer, felsiger Kulisse.  

 

Lloret de Mar: Der Hauptstrand vor den Bettenburgen ist gelinde gesagt gut besucht, evt. auf Nebenbuchten ausweichen: südlich u.a. Cala Boadella (FKK), nördlich Canyelles, Morisca und Tortuga.  


Sant Pere Pescador: Weißer Sand und Dünen, soweit das Auge reicht. Beliebt auch bei Surfern. Die kleinen Buchten im Norden sind ruhiger gelegen: Canyelles Petites, vor allem aber Cala Montjoi.


Sa Riera: Runde, stille Bucht vor aufragenden Felsen bei Begur östlich von Girona.

Tossa de Mar: Saubere, gepflegte Strände an einem beliebten Touristenort. Richtung Sant Feliu de Guíxols führen mehrere Stichstraßen zu kleinen Buchten wie der Cala del Senyor Ramón (FKK). Fantastische Aussicht auf das Meer und die Buchten auf dem Weg nach Sant Feliu!


Übrigens: Das quirlige Sitges 35 km südlich von Barcelona ist nicht nur für Katalanen einer der besten Strandorte des Landes: lebhaft, sauber und vor allem an den Wochenenden gut besucht.

Top-Strände der Costa Blanca

Alicante: Kilometerweit erstrecken sich die Strände vor allem nach Norden hin, direkt vor der Stadt liegt die beliebte Platja del Postiguet.


Altea: An der Platja de l´Albir zwischen dem Künstlerdorf und L´Alfás läuft man über weißen Kiesel in glasklares Wasser.


Benicàssim (Costa del Azahar): Fast so beliebt wie Benidorm, insgesamt sechs km Feinsandstrand, es geht kinderfreundlich flach ins Wasser.

 

Benidorm: Die Platja de Levante (nachts beleuchtet) ist gemeinsam mit der Platja de Ponente fünf km lang und sauber, der Sand weiß und im Hochsommer wegen der vielen Badehandtücher fast nicht zu sehen.

 

Dunas de Guardamar: Südlich des Ortes liegt die Dünenlandschaft mit den goldfarbenen Stränden Les Ortigues, El Campo und Los Tusales (FKK).

 

Gandía: Der Hausstrand Platja de Gandía mit Meerpromenade ist der schönste weit und breit. Ebenso feinsandig sind die Platja de Xeresa und die Platja de Tavernes, beide Richtung Cullera.

Top-Strände der Costa del Sol

Almuñécar (Costa Tropical): Typische Badehochburg mit modernen Hotels. Acht km grober, dunkler Sand, lange Promenaden und der Aquapark Aqua Tropical an der Playa de Velilla (Juni-Sept. tg. 12-20 Uhr).

 

Benalmádena-Costa: 9 km Sandstrand vor Hochhausblocks mit zahlreichen sportlichen Attraktionen, u.a. Segel- und Tauchschulen.


Cabo de Gata (Costa de Almería): Ein Naturparadies mit rauen Buchten und kleinen Stränden. Ansprechend sind die Dünen der muschelförmigen Playa de los Genoveses, der Sporthafen in San José und die weite, dunkelsandige Playa de Mónsul (FKK). Weiter nördlich liegt einsam und feinsandig die Playa de los Muertos (Strand der Toten) zwischen Carboneras und dem Leuchtturm Mesa Roldán.

 

Estepona: Der 2,6 km lange Strand La Rada ist künstlich wiederaufgeschüttet und wegen seiner Qualität blau beflaggt worden. Mit Wassersportmöglichkeiten, Vergnügungspark und mehreren Golfplätzen.

 

Fuengirola: Touristenzentrum am Ausläufer der herben Sierra de Mijas, mit kilometerlanger Strandpromenade, Duschen und Kiosken.


Málaga: In der Bucht Cala del Moral östlich von Málaga kann man zwischen alten Holzbooten der Fischer sonnenbaden.

 

Marbella: Zahlreiche Strände, am besten besucht zwischen Fischer- und Sporthafen Puerto Banús, dem wegen seines Nachtleben berühmtesten Yachthafen der Sonnenküste. Attraktiv und ruhiger ist der wenige km östlich gelegene, goldfarbene Strand von Cabopino.

 

Nerja: Mehrere kleine Buchten liegen vor dem hübschen Ferienort. Besonders schön ist der winzige Strand Calahonda im Ortskern. Mit Terrassenrestaurant.

 

Roquetas de Mar (Costa de Almería): Das eigentliche Strandgebiet liegt in Roquetas Urbanisación. Heller Sand hier und an der südlich gelegenen Playa Serena. Internationale Bars und Läden aller Art.

 

Torremolinos: In dem belebt-verbauten Städtchen sind mehrere Strandabschnitte blau beflaggt, darunter La Carihuela, der sich auch für einen sommerlichen Abendspaziergang lohnt.

Top-Strände der Costa de la Luz

Cabo de Trafalgar: Wenig besuchte, kaum verbaute playas um den Leuchtturm und das Kap. Von hier aus erstrecken sich bis nach Tarifa langgezogene Strände . Der Wind begeistert Surfer. Beim Fischerstädtchen Barbate sind die Strände relativ sauber.  


Cádiz: Die nostalgisch anmutende Playa de la Caleta vor der Altstadt ist weniger sauber als weiter südlich die langgezogenen Playas Santa María del Mar und Victoria.

 

Conil de la Frontera: Breite Strände (auch FKK) mit einigen Kiosken. Im Nordwesten kleine Sandbuchten an der Steilküste.


Übrigens: Um Huelva herum sind die Strände wegen der Industrieanlagen nicht zu empfehlen. Richtung Portugal wird es aber besser, und im Vergleich zu den östlichen Stränden sind sie dort fast schon menschenleer.

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