Puppenspieler in Madrid
Puppenspieler in Madrid © tb

1.02.2013

14 Tage Streik im Freizeitpark von Madrid

Angestellte des Freizeitparks Parque de Atracciones in Madrid streiken im Februar an 14 Tagen. Sie wehren sich gegen betriebsbedingte Kündigungen.

 

von Marcos Fernández Vacas

 

Grund für den Streik von jedem Donnerstag bis Sonntag in diesem Monat außer heute und dem 28. Februar ist laut Betriebsrat die geplante betriebsbedingte Kündigung von 66 Kollegen. Für nächsten Mittwoch ist eine Demonstration vor dem Madrider Rathaus geplant. Die Arbeitnehmervertreter wollen damit auf die Verantwortung der Stadt Madrid aufmerksam machen, da der  Parque de Atracciones ein öffentlicher Betrieb ist. Das entsprechende Betreiberunternehmen heißt Parques Reunidos. 

 

2,3 Millionen für die Führungsetage

 

Insgesamt arbeiten 172 Angestellte im größten Freizeitpark von Madrid. Kommen die Zeitverträge hinzu, sind es 217. Sie haben im Vergleich zum Jahre 2011 Gehaltseinbußen von 25% erlitten, was einer Gesamtsumme von mehr als 2,5 Millionen Euro entspricht. Dagegen hat die Führungsetage im selben Zeitraum fast genau diese Summe als Gehalt erhalten: 2,3 Millionen Euro. Die Schulden des Unternehmens stiegen auf 1,5 Milliarden. Regionalen Medien zufolge sieht die Zukunft für den Park alles andere als gut aus.

 

Homepage von Parque de Atracciones

 

 

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