Eine Brücke über eine Schlucht in Ronda
Ronda ist Teil des Videospiels Gran Turismo 6

3.12.2013

Ronda hat einen japanischen Straßennamen

Eine Straße in der andalusischen Stadt Ronda heißt seit gestern Paseo de Kazunori Yamauchi. Sie ist nach einem japanischen Videospiel-Erfinder von Sony benannt. Denn der hat den abgelegenen Bergort in seiner neuen Renn-Simulation von Gran Turismo eingebaut.

von Marcos Fernández Vacas

In der neuen Version Gran Turismo 6, die diese Tage in die Läden kommt, spielen neben Städten wie Sevilla und Valencia auch Ronda eine Rolle. Deshalb haben die Stadtoberen Kazunori Yamauchi nun auf diese Weise geehrt. Sein Name ziert einen Weg am beliebten Aussichtsort Mirador del Tajo. Bürgermeisterin Fernández Lobato schwärmte gestern gegenüber EL Mundo: "Im Videospiel sind die Geschichte, Landschaften und unsere Einwohner liebevoll dargestellt".

Sony-Vize gibt den Ronda-Fan

Für Yamauchi ist dies alles natürlich keineswegs bloß Marketing-Strategie. In der typisch freundlichen Art eines Japaners sagte der Vize-Präsident von Sony Computer Entertainment: „Ich bin sehr oft als Tourist hier gewesen und ich kann nicht glauben, was mir nun passiert.“ Schon als junger Mann sei er in der mittelalterlichen Stadt in der Provinz Málaga gewesen. Seitdem liebe er die Stadt und habe sie oft besucht. Ronda erhofft sich durch das Videospiel nun noch viel mehr jugendliche Besucher. Denn Gran Turismo ist seit 1997 die meistverkaufte Renn-Simulation für die Play Station und somit eines der bekanntesten Spiele der Welt.

Neben dem Japaner haben in Ronda schon Ernest Hemingway und Orson Welles als ausländische Straßennamengeber fungiert.

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