Ein junges Paar in Madrid neben Plakaten
Rock in Río-Festival wird nicht mehr plakatiert © tb

Aus für Rock in Rio-Festival in Madrid

Das Musik-Festival Rock in Rio erlebt in Madrid sein vorläufiges Ende. Für die Veranstalter reicht die Infrastruktur der spanischen Hauptstadt nicht aus.


von Marcos Fernández Vacas

Nun hat die harte Wirtschaftskrise in Spanien auch die internationalen Festivals fest im Würgegriff. Der Veranstalter Globally kann ohne staatlichen Zuschuss das Festival nicht stemmen. Auch die Konzerte in Buenos Aires sind abgesagt.

Finanzen reichen für hohe Qualität nicht aus

Normalerweise läuft das Rock in Rio-Festival seit 2008 alle zwei Jahre in Madrid in den Monaten Juni oder Juli. Doch  für mindestens 2014 ist das Aus gekommen. Der Veranstalter Globally sieht einfach keine Möglichkeiten, finanziell den hohen Qualitätsstandards zu genügen. Dies gilt nicht bloß für die Organisation des Festivals. Große Namen aus dem internationalen Musikbusiness wie etwa Lenny Kravitz sind ein Markenzeichen von Rock in Rio. Doch solche Künstler sind nun zu teuer.

Festival für die Zukunft in Madrid nicht ausgeschlossen

Aber die Organisatoren geben nicht auf. Sie sind sehr „an eine Rückkehr eines wirklich großartigen Rock in Rio interessiert“, so Globally gegenüber der spanischen Presse. Dieses Jahr aber müssen sich die Musikfans im Mai mit den Konzerten in Lissabon begnügen. Nächstes Jahr folgen dann die Shows in Rio de Janeiro und Las Vegas. Zu den bisherigen drei Rock in Rio-Festivals in Madrid kamen insgesamt mehr als 600.000 Besucher. Es traten Rock- und Popstars wie Amy Winehouse, Police, Shakira oder Red Hot Chili Peppers auf.

 

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