Real Madrid-Fans beim Jubeln im Stadion mit Fahnen
Irre Ablösesummen? Egal, Hauptsache jubeln! © tb

9.09.2013

Zinédine Zidane kritisiert Ablösesumme bei Real Madrid

Der ehemalige französische Weltfußballer Zinédine Zidane ist empört über die Transfersumme von Real Madrid für den Waliser Gareth Bales. Dabei sind die Königlichen aus Spaniens Hauptstadt weiterhin sein Arbeitgeber.

von Marcos Fernández Vacas

Zu Zeit ist der ehemalige Weltmeister nämlich Co-Trainer beim  vielfachen Meister und internationalem Pokalsieger Real Madrid. Sein direkter Vorgesetzter ist Star-Trainer Carlo Ancelotti. Der wollte den walisischen Stürmer unbedingt von Tottenham Hotspur abkaufen.

"Kein Spieler ist eine solche Summe wert"

Nun ist Zidane besorgt um die Moral im Fußballgeschäft. Denn vor zehn Jahren zahlte Real Madrid bereits 75 Millionen für den Franzosen und schon damals „sagte ich, ich bin diese Summe nicht wert. Jetzt denke ich dasselbe, kein Spieler ist eine solche Summe wert.“ Deshalb sei die Geschäftspolitik für ihn unverständlich. Seine kritischen Gedanken äußerte er gegenüber seinem Heimatsender Canal Plus France. Die spanischen Medien zeigen sich überrascht.

Moralische Bedenken kommen spät

Ein seltsamer Zeitpunkt für solch offene Worte. Denn der spektakuläre Wechsel von Bales nach Real Madrid ist bereits eine Woche her. Die Spekulationen und die Diskussion um die Rekordablösesumme von 100 Millionen Euro für den 24-jährigen waren schon Wochen vorher in den Medien im Gange. Zwar ist der walisische Nationalspieler ein Riesentalent, dem in der Champions-League-Saison 2010/11 im San Siro-Stadion gegen Inter Mailand ein lupenreiner Hattrick gelang. Titel kann der junge Mann jedoch nicht vorweisen. Warum Zidane nach zehn Jahren Arbeit für das verschwenderische Real Madrid nun moralische Bedenken zum Besten gibt, bleibt wohl sein Geheimnis.

 

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