Kampfflugzeug Air to Air Eurofighter in der Luft
Eurofighter, Bild: EADS

27.03.2013

Spanien verkauft 1,4% seiner EADS-Anteile

Spanien trennt sich von 1,4% seiner Aktienanteile an EADS. Die Beteiligung am europäischen Luftfahrtkonzern geht damit auf 4% runter.

von Marcos Fernández Vacas


Die Staatliche Gesellschaft für Industrielle Beteiligungen (Sociedad Estatal de Participaciones Industriales) ist für den Verkauf von 1,4% der Aktienanteile des spanischen Staates an EADS verantwortlich. Das Geschäft wird SEPI schon bald durchführen.


Verkauf nach außerordentlicher Aktionärsversammlung


Bereits während der jährlichen Veröffentlichung der Geschäftszahlen von EADS im Februar hatte Vorstandsmitglied Marwan Lahoud den Zeitpunkt der Transaktion mit März bis Juni angegeben. Auf jeden Fall will EADS die heutige außerordentliche Aktionärsversammlung in Amsterdam abwarten und den Verkauf zwei Wochen später starten. Spanischen Medien zufolge gibt ein Kommuniqué des Luftfahrtunternehmens sogar den 9. April als genaues Datum an.


Reformen auf der Führungsebene

Der Aktienverkauf ist Teil einer Umstrukturierungsmaßnahme seitens des Konzerns. In Folge dessen schrauben auch Deutschland und Frankreich ihre Anteile auf 12% herunter. Bei der Versammlung in Amsterdam geht es vor allem um die Abstimmung eines ‚multiparty agreements‘. Dieses Abkommen erlaubt weitreichende Reformen an der Führungsspitze von EADS. Zu selben Zeit können die drei beteiligten Länder ihre Interessen schützen. CEO Tom Enders hat weiterhin „große Vertrauen“ in Spanien.

 

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