Carnota-Strand in Galicien
Carnota-Strand in Galicien, Nordwestspanien

27.05.2014

Spanien weltweit führend beim Öko-Schutz der Strände

Spanien hält den Weltrekord an Küstenabschnitten, die mit dem Umweltzeichen Blaue Flagge dekoriert sind. Insgesamt haben in diesem Jahr dort 681 Orte die höchsten Standards im Sinne eines nachhaltigen Tourismus. Ganz vorne liegen die Regionen Galicien und Valencia.


von Marcos Fernández Vacas

Spanien führt das Ranking in der Auszeichnung Blauen Flagge seit 1987 ununterbrochen an. Die Nichtregierungsorganisation foundation for environmental education (FEE) vergibt das Gütesiegel. Dabei beurteilt sie neben Stränden auch Häfen in Punkten wie Sicherheit, Wasserqualität und Umweltschutz.

Rekord an Qualitätsabzeichen

Die FEE zeichnet dieses Jahr  insgesamt 573 Strände und 108 Sporthäfen in Spanien aus. Das sind 34 Qualitätsabzeichen mehr als im letzten Jahr und damit ein neuer Weltrekord. Auf den  Plätzen folgen Griechenland, Türkei und Frankreich. Regional gesehen haben die Strände im galicischen Sanxenxo nahe Pontevedra die meisten Abzeichen bekommen. Es sind im Einzelnen die Strände Areas, Silgar, Baltar, Caneliñas, Canelas, Paxariñas, Montalvo, Bascuas, Pragueira, Major, Foxos, Areas Gordas, A Lapa und O Espiñeiro. Dazu kommen die Sporthäfen von Sanxenxo, Portonovo und Vilalonga.

Strände sind Aushängeschild Spaniens

Statistisch gesehen weht diesen Sommer an jedem fünften Strand in Spanien eine Blaue Flagge. Aber nicht nur das ist beeindruckend. Jede sechste Blaue Flagge auf der Welt ist an einem spanischen Badegebiet aufgestellt. Isabel Borrego, Staatssekretärin für Tourismus, hob gegenüber der spanischen Presse die hohe Qualität der Strände hervor. Sie betonte, wie viel „Anziehungskraft die 8 000 Kilometer Küste mit teilweise 300 Sonnentage Jahr um Jahr auf Touristen“ habe. Deshalb trägt der Staat die Verantwortung, spanische Strände weiterhin zu einem der markantesten Aushängschilde für das Land zu machen.

Die Strandpromenade von Barinatxe bei Sopelana mit Flaggen
Der Strandpromenade von Barinatxe in Sopelana, Baskenland © mfv

Galicien verbindet viele Strände mit Wanderrouten

Ein Strand bekommt die Blaue Flagge nur dann, wenn er hohen Standards genügt. Hierzu zählen die hohe Sand- und Wasserqualität, die Möglichkeiten des leichten Zugangs, die Sicherheit und die Sauberkeit. Selbstverständlich darf die Barrierefreiheit nicht fehlen. In diesen Kategorien stechen ganz besonders hervor der Strand der Gemeinde Xeraco in Valencia, der Gemeinde Muro auf Mallorca oder der Gemeinde Vélez in Málaga. Besonders hervorragend für Wandertouren geeignet, die einzelne Strände und Küstenabschnitte verbinden, sind die Regionen Galicien und Valencia. Mit jeweils 15 beziehungsweise 13 Routen führen sie die Liste im Netz der Blauen Wanderwege (Red de Senderos Azules) an.

 

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