horchata de chufa: Erdmandelmilch
horchata de chufa: Erdmandelmilch

Horchata de Chufa: Erdmandelmilch aus Spanien

Sie erfrischt und liefert sehr viele Mineralstoffe, Spurenelemente und ungesättigte Fettsäuren. Darüber hinaus schmeckt die Erdmandelmilch einfach köstlich.

Besonders beliebt ist die Horchata de Chufa rund um die spanische Stadt Valencia. Das nussig süße, milchige Getränk wird dort in sogenannten Horchaterías und natürlich am Straßenstand um die Ecke angeboten und gilt als regionale Spezialität. Doch seine Geschichte reicht zurück bis ins alte Ägypten.

Alles andere als eine Mandel!

Chufa ist eine der ersten kultivierten Pflanzen der Geschichte und diente schon als Grabbeigabe in Pharaonengräbern. Der Name Erdmandel oder Tiger Nuts führt schnell in die Irre: Mit Mandeln oder Nüssen hat Chufa höchstens geschmackliche Ähnlichkeit. In Wirklichkeit handelt es sich um Wurzelknollen eines tropischen Grases. Die Pflanze wächst in Asien, Afrika und im Mittelmeerraum - oft als Unkraut. Kultiviert bringt sie ungewöhnlich hohe Erträge von über zehn Tonnen Knollen pro Hektar im Jahr.

Horchata: uralte Rezeptur

Die Erdmandelmilch ist seither ein nahrhaftes Getränken. Samen, Nüsse und Getreide haben viele Nährstoffe und Aromen, die mit Wasser vermischt zum Vorschein kommen. Das Ergebnis sind schmackhafte, milchartige Getränke, die den menschlichen Körper mit einer ausgewogenen Mischung aus Vitalstoffen und natürlich Wasser versorgen.

Siegeszug einer Wurzelknolle

Auch wenn schon die Ägypter und die Bewohner des Sudan die Chufa schätzten, nach Spanien kam die Erdmandel erst durch die Araber. Die südöstliche Provinz Valencia erwies sich als besonders geeignet für den Anbau der genügsamen Pflanze. Von der Ortschaft Alboraya aus begann der Siegeszug der Wurzelknollen. Vor allem als Horchata sind sie an heißen Tagen beliebt. Heute ist das belebende Getränk in ganz Spanien und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Chufa-Knollen schmecken aber auch geröstet oder gebrannt und geben Gerichten Biss und eine nussige Note.

Selbstgemacht besonders köstlich

Die Horchaterías bieten die Erdmandelmilch häufig mit einem länglichen Gebäck (Fartons) zum Eintunken an: eine Kombination zum Fingerlecken. Die frische Variante des Getränks ist nicht lange haltbar, man sollte sie nach der Zubereitung schnell trinken. Natürlich gibt es auch haltbare, industriell hergestellte Varianten. In Flaschen oder Kartons abgefüllt, haben sie sogar den Weg in so manchen deutschen Bioladen oder Supermarkt gefunden. Am besten schmeckt Horchata allerdings selbstgemacht. Ein Glas des eisgekühlten Getränks füllt an heißen Sommertagen im Nu die Energiereserven wieder auf, ohne unnötig zu beschweren. Ganz nebenbei ist es auch ein herrlich nussiges Geschmackserlebnis und eine tolle Alternative zu Limo & Co ...



Zum Rezept
Horchata de Chufa

 

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