Ensaladilla Rusa aus Spanien mit Mayo und Kartoffeln
Ensaladilla Rusa aus Spanien, tb
Ensaladilla Rusa auf einem halben Ei als Tapa
Ensaladilla Rusa mit Ei als Tapa, tb

Ensaladilla Rusa: Tapa-Rezept aus Spanien

In kaum einer Bar und kaum einem Restaurant Spaniens fehlt dieser populäre Kartoffelsalat aus Ei, Tunfisch, Erbsen, Möhren, Mayonnaise und natürlich Kartoffeln. Selber machen lohnt sich, denn so haben Sie eine Frischegarantie. Hier das Rezept:

 

Gegessen wird die Ensaladilla Rusa das ganze Jahr über, doch besonders im Winter ist sie gefagt, auch als Weihnachtsessen.


Der Name Russischer Salat

Angeblich hat ihn ein französischer Koch namens Lucien Olivier 1860 in seinem Restaurant in der russischen Hauptstadt Moskau erfunden, weshalb er auch Olivier-Salat heißt. Von dort aus gelang die Ensaladilla Rusa nach Europa und wurde in Spanien zu einem kulinarischen Bestseller bei der Tapaauswahl in den Bars.

Rezept für 4 Personen
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten

4 große, festkochende Kartoffeln

4 Möhren
1 großes Glas Mayonnaise (alternativ: selbstgemachte Mayonnaise)
150 g Creme Fraiche
1 Dose Erbsen
1 Dose Thunfisch
etwas Zitronensaft

Salz, Pfeffer

Zubereitung der Ensaladilla Rusa


Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Kartoffeln schälen, kochen und kaltstellen.
Mayonnaise, Creme Fraiche und Zitronensaft vermischen und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Kartoffeln in kleine Würfel schneiden, die Möhren in kleine Stücke.
Dann alles mit der Mayonnaise vermischen.

Die fertige Ensaladilla kaltstellen, durchaus auch über Nacht. Dann servieren.

Varianten des Russischen Salats

Die Ensaladilla Rusa wird von den Spaniern gerne noch mit diversen Zutaten aufgepeppt: von grünen und schwarzen Oliven über pikante Hühnerbruststreifen bis hin zu Mandarinen, zerkleinerten harten Eiern und Spargelstücken.


Vorsicht vor der Ensaladilla in den Bars!


Frisch schmeckt die Ensaladilla richtig gut, doch passen Sie in Spanien selbst besser auf: da liegt die beliebte Tapa schon mal zu lang unter der Glasvitrine (also länger als zwei Tage), was wegen der Mayonnaise gar nicht gut ist. Tipp daher: besser nach unseren Vorschlägen selber zubereiten ...

 

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