Figuren des spansichen Designers Jaime Hayón
Hayóns Spielzeug ©HAYON®STUDIO

Hayón: von Spanien bis Amerika

Acht Jahre verbringt der Madrilene bei Fabrica. Dann sieht er die Zeit gekommen, sich auf eigene Beine zu stellen. Hayón kehrt zurück ins Heimatland und schlägt seine Zelte in Barcelona auf. Hier widmet er sich zunächst dem Design von Spielzeug, Keramik und Möbeln. Schon bald gesellen sich Interieur-Design und Installationen zu seinen Arbeiten. Bereits 2003, noch zu Fabrica-Zeiten, feierte er mit "Mediterranean Digital Baroque" seine erste eigene Ausstellung in der Londoner David Gill Gallery, jetzt folgen zahlreiche internationale Schauen und Installationen.

Lesekultur auf Spanisch: "Ready To Read"

Eines von vielen besonderen Projekten des spanischen Designstars ist die Wanderausstellung "Ready To Read": die Präsentation von über 300 Büchern, die in den Jahren 2000 bis 2005 in Spanien verlegt wurden. Hayón erweckt eigens hierfür mit Tischen, Lampen und Regalen den Flair der Buchhandlungen vergangener Tage wieder zum Leben. Nach Stationen in New York, Georgetown und Buenos Aires findet die Ausstellung im Mai 2007 in seiner Heimatstadt Madrid ihren krönenden Abschluss.

Designerstücke von Jaime Hayón
©HAYON®STUDIO

Gut zu Fuß mit Hayón

Richtig ins Zeug legt er sich auch für den spanischen Schuhhersteller Camper. 2008 geht Hayón quasi unter die Schuhmacher und entwirft für das bekannte Label eine Schuhkollektion. Die Formen hält er hierbei schlicht und klassisch, dafür trumpft er bei den Farben mit knalligen Bonbon-Tönen auf. Die schicken Schnürschuhe in Sonnengelb aus seiner ersten Kollektion hätten auch Gene Kelly in Hayóns Lieblingsfilm "Singin' in the Rain" gut gestanden. Das poppige Schuhwerk des Designers kommt so gut an, dass er in 2009 neue Modelle ersinnt. Zudem tobt er sich für Camper auch innengestalterisch bei der Einrichtung ausgewählter Shops in Barcelona, Mailand, Paris, London und Tokio aus. Da werden die Schuhe beim Shoppen fast zur Nebensache.

 

Teil 1: Der Designer Jaime Hayón: mehr

 

Teil 3: Hayón - das Multitalent: mehr

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