Skandal: Spanier essen in der Krise Hundefleisch

Wuffi darf nicht sterben!

Die Tage des süßen kleinen Rackers sind gezählt. Wenn Sie nicht sofort spenden, landet der stupsige Straßenmischling auf der Schlachtbank. Wollen Sie das wirklich?

von Ilsebill Hahn-Kunze

Wer ist Wuffi?

Der kleine Hundejunge ist Asthmatiker. Als Welpe wurde er in den Straßen von Marbella ausgesetzt. Seit jener Zeit lahmt er - eine Erinnerung an üble Straßenkämpfe und schwere Bisswunden. Jetzt lebt er in einer unscheinbaren Wohnung am Stadtrand. Doch seine Tage sind gezählt.

Zur schlimmen Situation

Wuffi geht es wie vielen Vierbeinern im tierfeindlichen Spanien. Sie werden ausgesetzt, misshandelt und getreten. Doch damit nicht genug: Die Einheimischen werfen sogar Kühe vom Kirchturm und töten Hühner per Steinwurf. Jetzt spitzt sich die Situation der armen Kreaturen dramatisch zu.

Den Hunden geht es an die Gurgel

Seit der Wirtschaftskrise ist der Konsum von Hunden kein Tabu mehr. Das Fleisch von Jungtieren zählt geradezu als Delikatesse. Dazu Tierpsychologin Heidemarie Orgaz mit einer Finca in Andalusien: "Es ist eine Schande!". Hunde wie Wuffi, die bislang nur als Asphaltdeko für rüde Seatfahrer interessant waren, dienen andalusischen Haushalten jetzt als Proteinlieferanten, so die engagierte Wissenschaftlerin.

Hunderezepte bereits im Internet

Wuffis Herrchen reagiert gelassen. Schließlich essen alle hier Hundefleisch, erzählt er und schnalzt genüßlich mit der Zunge. Das Rezept hat er übrigens im Internet gefunden - auf www.hundetapa.com.

Jede Spende zählt

 

Helfen Sie uns! Werden Sie aktiv wie Oscar. Gemeinsam können wir Wuffi vor seinem schlimmen Schicksal retten. Sobald wir genügend Mittel zusammen haben, stürmen wir die Wohnung und bringen das hilflose Fellknäuel nach Köln ins Tierheim Sonnenland, da wo sie es adoptieren können!

Tierbank, Köternummer, Bankleinenzahl

Die Uhr tickt. Spenden Sie bitte jetzt gleich, jetzt sofort. Zögern Sie nicht! Oder möchten Sie Mitverantwortung am qualvollen Ende von Wuffi tragen? Wollen Sie mit Schuld daran sein, wie Herrchen zum Schinkenmesser greift und Wuffi die Kehle durchschneidet? Nein, so einer sind Sie nicht.

 

Spenden gehen bitte an:

Ilsefondo Kolinchen,

Tierbank Köln Ehrenfeld

Bankleinen-Zahl 30020 446

Köternummer: 401 223 5432 43454 4

 

Dieser Artikel erscheint noch nicht bei Jueves, dem Satiremagazin aus Spanien.

zm

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Leser-Kommentare zu diesem Text

 

Linda Söder, am 18.3. 2012:

 

Sehr geehrte Redaktion,heute haben Sie einen Beitrag von Frau Hahn-Kunze inkl. einem Spendenaufruf veröffentlicht. Offensichtlich finden Sie und Ihre Redaktion diese unseriöse Art der Berichterstattung lustig. Tausende Hunde in Spanien leiden grausam und werden qualvoll getötet. Ich selber habe meine Mischlingshündin Leika vor wenigen Wochen am Flughafen abgeholt. Sie ist unglaublich lieb und verspielt, hat aber vor Menschen Angst. Ohne Spendengelder und Hilfe aus Deutschland wäre die Rettung von Leika nicht möglich gewesen. Sie wäre jetzt tot.Über Ihre Spendenaktion bin ich empört, mehr als Sie sich das vorstellen können. Das wird noch mehr Menschen davon abhalten, die Situation der gequälten Tiere in Spanien erst zu nehmen. Es wird noch weniger Spendengelder geben als bisher. Dabei sind die wirklichen Hilfsorganisationen auf jeden Cent angewiesen, damit Hunde wie Leika befreit und in liebevolle Hände vermittelt werden können. Sie sind mit dafür verantwortlich, wenn weitere Hunde und Katzen gequält und grausam getötet werden. Sie sollten sich schämen!Ich werde mich an die Tierschutzorganisationen wenden. Schmierfinken wie Ihnen gehört das Handwerk gelegt!Mit (weniger) freundlichen GrüßeLinda Söder