Campingplatz mit Wohnmobil
Mit dem Wohnmobil sind Reisende auch in Spanien super flexibel, copyright: tb

22.11.2013

Rundreise per Wohnmobil durch Spanien

Vor allem Individualisten reisen gerne per Wohnmobil durch Spanien, erleben die Natur hautnah und sind zeitlich flexibel. Bei Rundreisen muss man den Koffer nicht immer wieder ein- und ausladen oder aufs Buchen im Hotel achten, sondern hat im Campingfahrzeug alles Notwendige dabei.


Schon seit Jahren gilt Spanien als Lieblingsurlaubsland der Deutschen und eignet sich hervorragend für eine Erkundungstour auf vier Rädern, um die unterschiedlichsten Gegenden zu entdecken. Ein Grund mehr, Ihnen hier eine richtig schöne Rundreise aufzuzeigen. Unsere Tour führt über Frankreich ins spanische Kernland nach Segovia, dann weiter bis Andalusien und über Katalonien zurück.

Spanien in sieben Tagen mit dem Caravan entdecken

Als Einsteigertour bietet sich eine 7-tägige Rundreise an, die selbstverständlich ganz nach Belieben verlängerbar ist. Die Planung und Vorbereitung ist dabei einfach. Wer bisher keinen eigenen Caravan besitzt,  kann entweder ein gebrauchtes Fahrzeug im Internet kaufen oder mieten. Anschließend geht es nur noch ans Packen und schon kann die Reise beginnen. Wer mit einem Campinggespann in Spanien unterwegs ist, darf übrigens nicht nur auf ausgewiesenen Campingplätzen übernachten, sondern bis auf wenige regionale Einschränkungen auch auf Parkplätzen und Raststätten. Wichtig dabei: nur eine Nacht übernachten und auf typische Campingaktivitäten wie Grillen und Party verzichten.


Über den Dächern von Segovia
Segovia, ein Traum in Kastilien, Copyright: ts

Von Deutschland über Frankreich nach Spanien und zurück

So richtig los geht es in der Stadt Montignac, in der Périgord Region. Die Landschaft im Süden Frankreichs ist hügelig und von kleinen, pittoresken Dörfern durchzogen. Übernachten kann man hier auf dem Campingplatz La Fage.

Am nächsten Tag geht es weiter bis zur spanischen Stadt Segovia, die etwa 90 Kilometer nordnordwestlich von Madrid liegt. Hier kann man die schöne Altstadt und die spätgotische Kathedrale besichtigen. Zum Übernachten gibt es etwas außerhalb einen Platz.

Anschließend geht die Reise weiter in die Provinzhauptstadt von Kastilien-León, nach Avila, deren Altstadt mit ihren Renaissancekirchen und Palästen zum Weltkulturerbe zählt.

Traumstrecke Toledo bis Córdoba

Die nächste Station ist das etwa 133 Kilometer entfernte Toledo. Auch diese Stadt bietet sehr viele Sehenswürdigkeiten. Über Jahrhunderte hinweg lebten hier Christen, Muslime und Juden zusammen und deshalb heißt sie auch “Stadt der drei Kulturen”. Hinter den Stadtmauern findet man Kirchen, Paläste, Festungen, Moscheen und Synagogen in einer großen Stilvielfalt, die die Hauptstadt von Kastilien-La Mancha wie ein Freilichtmuseum wirken lassen. Nach den Besichtigungstouren kann man auf dem Campingplatz El Greco herrlich entspannen.

Anschließend fährt man etwa 350 Kilometer weiter südlich nach Córdoba in Andalusien. Die tausendjährige Stadt gehört wie Toledo zum Weltkulturerbe und erzählt von den verschiedenen Kulturen, die sich im Laufe der Geschichte dort niederließen. Im Römischen Reich war Córdoba Hauptstadt der Provinz Hispania Ulterior und außerdem Hauptstadt des Kalifats der Omaijaden. In der Altstadt flaniert man durch enge Gassen, Plätze und bezaubernde Innenhöfe und besichtigt die Moschee-Kathedrale Mezquita. Zum Übernachten empfiehlt sich der Campingplatz „El Brillante“ im Zentrum von Córdoba.


Saxpophonist und Band in Barcelona
Musiker im Güell-Park von Barcelona, copyright tb

Per Wohnmobil über Granada nach Barcelona

Vorbei an Granada steht als nächstes Reiseziel die am Meer gelegene Stadt Almeria auf dem Programm. Bis zu dieser Küstenregion mit ihren nahezu unberührten Stränden und einem wüstenähnlichen Landesinneren fährt man etwa 365 Kilometer. Sehenswert sind die maurische Festung Alcazaba, die Kathedrale und die schmalen Altstadtgassen mit ihren weiß getünchten Fassaden. Almeria bietet nicht nur kulturell sehr viel, sondern eignet sich zudem hervorragend für einen Bade- und Tauchurlaub. An 300 Tagen im Jahr scheint die Sonne und die Tauchzentren der Provinz haben stets geöffnet. Deshalb gibt es hier auch sehr viele Campingplätze in unterschiedlichen Preiskategorien.

Von Almeria geht es über Valencia weiter östlich in das 480 Kilometer entfernte Sagunt. Die Stadt bietet zahlreiche archäologische Sehenswürdigkeiten, wie das römische Theater und steht unter Denkmalschutz. Der Hauptplatz Plaza Mayor war im Mittelalter das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Sagunts. Er ist von Säulengängen umgeben und wird von der Santa María Kirche dominiert. Als schöne Übernachtungsmöglichkeit eignet sich der Campingplatz Malvarrosa-Corinto, der etwas außerhalb der Stadt liegt.
Zum Abschluss der Reise fährt man weiter an der Küste entlang über Barcelona nach Port la Nouvelle. Das französische Städtchen liegt direkt am Meer. Hier kommen Badefreunde voll auf ihre Kosten und können sich kurz vor der Heimreise noch ein wenig erholen. Empfehlenswert ist der Campingplatz Côte Vermeille mit direktem Strandzugang.

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