Schwarzes Haus auf der Kanareninsel El Hierro
Haus auf El Hierro

El Hierro - kleinste der Kanaren

 

Kleine Insel ganz groß. Von den Kanareninsel ist El Hierro die westlichste, untouristischste und mit knapp 270 Quadratkilometern kleinste Isla.



Kein Wunder, dass hier gerne Leute hinkommen, die dem Rummel an Teneriffas Küste mal entgehen und durchatmen wollen. Ein Kuriosum ist hier übrigens: auf der gesamten Insel gibt es gratis Internetzugang.

Kaum Tourismus, aber viel Natur

Kaum Strände finden sich dagegen hier, keine Discomeilen und Shopping-Center, dafür aber viel Natur, Wanderwege und einen einsam gelegenen Leuchtturm. Individualisten erreichen die Isla mit der Fähre von La Palma oder Teneriffa aus. Und wer hier übernachten möchte, findet einen schönen Parador und auch ein paar andere, teils wunderbar gelegene Herbergen.

Das Hochland La Dehesa ist mit Kiefern und Zedern bewachsen, während die Küste weitgehend schroff ist. Sandstrände wie auf Teneriffa sind hier Mangelware, aber Baden kann man trotzdem: in charcos, kleinen Felsenpools, die überall angelegt worden sind und natürliches Salzwasser vom Atlantik haben.

El Hierro unter Naturschutz

El Hierro steht unter Naturschutz und was die Insel ausmacht, sind die fantastischen Aussichtspunkte. Miradores heißen die Standorte, von denen man über das Meer blickt. Der berühmteste und attraktivste unter ihnen ist der Mirador de la Peña. Angelegt hat ihn der Künstler César Manrique, und wer Lust auf guten Fisch hat, sollte das dazugehörige Restaurant aus Lavagestein besuchen. Es hat so breite Fenster, dass man kaum noch auf den Teller guckt. Alternativ dazu lohnen sich auch die Tavernen im Fischerdorf Tamaduste zum Essen gehen. Nummer eins auf der Speisekarte? Fisch natürlich, gereicht mit Kartoffeln und kanarischer Mojo-Sauce.

 

Mehr zum Thema: Mojo-Saucen

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