Bergsee in den Pyrenäen mit Wanderpärchen
Pyrenäen-Bergsee St. Maurici in Katalonien © Patronat Lleida

Pyrenäen im Überblick

Grüne Berghänge, glasklare Seen und romanische Kleinode sind die Trümpfe der Pyrenäen. Und auch das Skigebiet Baqueira Beret (im Bild). Wir haben das Gebiet sehr oft besucht, auch einst einen Reiseführer für DuMont verfasst und lieben in der Redaktion sowohl das Hochgebirge als auch die Pyrenäen-Ausläufer hin zum Atlantik und Mittelmeer.

Das Gebirge zwischen Mittelmeer und Atlantik ist ca. 430 km lang und zwischen 50 und 160 km breit. Die Pyrenäen erstrecken sich über französisches, spanisches und andorranisches Staatsgebiet. Die höchsten Gipfel auf der spanischen Seite sind Pico de Aneto (3404 m), Posets (3375 m), Monte Perdido (3355 m). Die französischen Pyrenäen überragt der Vignemale (3298 m). Die größten Städte in den Pyrenäen sind San Sebastián (180000 Einwohner), Perpignan (120000 Einwohner), Girona (90000 Einwohner), Pau (90000 Einwohner), Tarbes (50000 Einwohner), Bayonne (40000 Einwohner), Biarritz (30000 Einwohner), Lourdes (16500 Einwohner), Foix (10000 Einwohner), Bagnères-de-Bigorre (10000 Einwohner).

In den Pyrenäen: Basken, Katalanen, Andorraner und Franzosen

Franzosen, Spanier, Andorraner und – sowohl auf französischer wie auf spanischer Seite – Katalanen und Basken. Neben Französisch und Spanisch gibt es die regionalen Amtssprachen Baskisch und Katalanisch. In den einzelnen Regionen sind südfranzösisch-okzitanische und hocharagonesische Dialekte aus dem Mittelalter verbreitet. Die Amtssprache in Andorra ist Katalanisch.

Hochgebirge, umspült von Atlantik und Mittelmeer

Die französischen und spanischen Pyrenäen gehören administrativ zu größeren Verwaltungsgebieten, die sich zum Teil weit in das Vorland erstrecken. In Frankreich liegen die Regionen Languedoc-Roussillon (Département Pyrénées Orientales), Midi-Pyrénées (Département Ariège, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées) und Aquitaine (Département Pyrénées-Atlantique). Spaniens Pyrenäen erstrecken sich in den Regionen Katalonien (Provinzen Girona und Lleida), Aragón (Provinz Huesca), Navarra (Provinz Navarra) und Baskenland (Provinz Gipuzkoa). Das parlamentarische Fürstentum Andorra besteht aus sieben Gemeinden.


Eisen und Mineralquellen der Pyrenäen

Das Gebirge ist reich an Eisen-, Kupfer-, Blei- und Marmorminen und verfügt über zahlreiche Mineralquellen. In Lucenac bei Ax-les-Thermes wird Talk abgebaut. Die Almen sind ein ideales Terrain für die Tierhaltung: Schafherden und Gasconne-Rinder grasen auf den Wiesen der Hochlagen. Vor allem die Bauern und Winzer im Béarn und im Roussillon bauen Gemüse, Obst und Wein an. Die Einwohner der Küstengebiete leben sehr gut vom Tourismus, aber auch nach wie vor vom Fischfang.



Und wer kommt zu Besuch?

Genaue Besucherzahlen für die Pyrenäenwelt in ihrer Gesamtheit wurden noch nicht erhoben. Beliebt sind die Pyrenäen ganzjährig vor allem bei Franzosen und Spaniern. Unter ausländischen Reisenden sind Deutsche und Engländer am zahlreichsten vertreten. Zum Skifahren kommt übrigens die Königsfamilie aus Madrid gerne zu Besuch. In das Skiebebiet Beret (siehe Bild oben).

 

 

Weiterführende Links

 

Pyrenäen: Naturräume

Pyrenäen: Kataloniens Berge

Pyrenäen: Natur und Nationalparks

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