Salsa Bar La Negra Tomasa in Madrid
Salsa-Bar im Kiez von Madrid © tb

Madrid bei Nacht

Die Madrider Bevölkerung nennt sich Katzen, gatos, weil sie angeblich niemals schlafen. Das Nachtleben, vor allem an den Wochenenden, belegt das. Die penúltima, sprich der vorletzte Drink, geht als Bestellung in den Bars schon mal um sechs Uhr morgens ein.

 

von Tobias Büscher

 

Madrids Nachtleben ist berühmt. Vor allem an den Wochenenden tobt die marcha nocturna, besonders rund um die Plätze Santa Ana in Huertas und Chueca. Am und nahe der Plaza Santa Ana gibt es die meisten Tavernen, Pubs und Discos, es ist die Ausgehzone per se. Angeblich gibt es dort mehr Kneipen als in ganz Schweden. Die Plaza de Chueca ist aber auch beachtlich. Hier sind die Designercafés und Bars das Maß aller Dinge, und das Publikum urban und eher unangepasst. Das Viertel rund um den Chueca-Platz ist auch die Hochburg der Schwulen. Nicht schwulenfreundlich sei man hier, sagen gleichgeschlechtliche Bewohner vor Ort, man sei heterofreundlich.

Manche Discos in Madrid öffnen um 4 Uhr morgens

Wer nachts weggeht, sollte sich vielleicht dem Rhythmus der Spanier anpassen. Nix Stammkneipe, man zieht in Gruppen von Bar zu Bar, und wenn die zu machen, machen die Diskos gerade erst auf, wo vor 2 Uhr morgens gar nichts läuft. Wer durchzecht, für den gibt es einen wunderbaren Abschluss. Im Morgengrauen churros con chocolate essen, fettige Teigkringel in dicker, flüssiger Schokolade. Soll gegen den Kater helfen. 

Und noch ein Tipp: Vorsicht, wenn Sie einen Gin-Tonic bestellen. Das ist nämlich sehr viel Gin mit einem Hauch von Tonic. Zwei, und Sie erleben die Disco-Urzeiten nicht mehr ...

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