Juan Vacas, fotografiert von seinem Sohn
Juan Vacas in seinem Atelier

Juan Vacas Fotos sind sogar im MOMA, New York, ausgestellt

Spaniens Fotograf Juan Vacas im Porträt

Seit heute heißt eine Straße in Córdoba nach dem berühmten Fotografen Juan Vacas Montoro. Porträt eines Mannes, der im Spanischen Bürgerkrieg fast gefallen wäre und später mit seinen Bildern auch international erfolgreich war.

 

von Marcos Fernández Vacas


Vom Hobbyknipser zum Kunstfotografen: Mag sein Gesicht auch von einem schweren Schaganfall am Ende seines Leben gekennzeichnet gewesen sein: Für Juan Vacas war auch so das Leben noch sehr lebenswert. In Córdoba beginnt Juan Vacas (1923-2007) Interesse an der Fotografie. Zunächst ist sie nur ein Hobby, doch schon 1964 gründet er zusammen mit anderen Interessierten AFOCO (Asociación Fotográfica Cordobesa), den Fotografenverband Córdobas. In diesem Umfeld wird er immer kreativer, Dozent und schließlich Ehrenpräsident. Er hat mehrere Generationen von Fotografen inspiriert und erhob die Fotografie zur Kunstform.

 

Als Fotograf in der Königlichen Akademie

 

Juan Vacas hat viele Auszeichnungen bekommen und war als erster und bisher einziger Fotograf Mitglied der Königlichen Akademie Córdobas. 2004 verlieh ihm die andalusische Regierung die „Medalla de Andalucía“. Ihn selbst hat all diese Wertschätzung erstaunt, denn er wollte lediglich Fotos machen „um sie aufzubewahren oder Freunden zu schenken“, wie er 1999 bescheiden zugab.

Fotograf Juan Vacas mit Toni Blanco (links) und Antonio Arenas
Fotograf Juan Vacas mit den Kollegen Toni Blanco (links) und Antonio Arenas
Juan Vacas Bild über Landarbeiter, Titel: Die Gehälter von Algodon
Juan Vacas: El Salario de Algodón

Córdoba und die Magie des Lichts


Juan Vacas hatte besonders zwei Dinge im Fokus: die Stadt Córdoba und das Licht. Die ehemalige Bürgermeisterin und spätere Umweltministerin Rosa Aguilar sagte über ihn, er habe „die Kultur, die Traditionen, Landschaften und das Leben Córdobas unsterblich gemacht“. Seine ersten Werke, festgehalten im Buch „Sueños de un fotógrafo“, sind monochrome Bilder mit den Themen Landschaften, Porträts, Akte, Weinschenke, die Semana Santa und Flamenco.

 

Surreale Mezquita

 

Ab 1973 weicht er von der klassischen Linie ab und unterzieht die Schwarzweißbilder einer besonderen chemischen Behandlung. Polychrome, lichtdurchflutete Bilder entstehen, in denen er oft die Techniken der Überblendung, das Standfoto und drippings anwendet. Vacas´ Kunst ist surrealistisch, neoexpressionistisch und abstrakt geworden. Eins seiner wichtigsten Werke, ausgestellt im MOMA in New York, verbindet beide künstlerischen Elemente: Abgebildet ist Córdobas berühmte Mezquita.

Guitarren, fotografiert von dem andalusischen Starfotografen Juan Vacas
Gitarren: Foto von Juan Vacas

 

Lesermeinungen zum Text

 

Andrés Vacas Muño aus Lorca, 09.6.2012, 09.40 Uhr:

 

Ya me lo comento mi hermana Concha ayer cuando estuvimos en la rotulación de la calle. Yo ya he vuelto a mi casa en Lorca. El acto fue muy emotivo. te estamos muy agradecidos por el artículo de la revista. Un abrazo muy fuerte.

 

Concha Vacas Muñoz aus Córdoba, 09.6. 2012, 9.30 Uhr

 

Marcos, le he mandado el Link a mi hermano Juán, para que te mande las fotos y por los permisos no te preocupes, ya los tienes, y por lo de paciencia, tengo toda la del mundo, tratándose de algo de mi padre, y te estoy muy agradecida, mucho. MUCHAS GRACIAS, para lo que quieras, aquí estoy-estamos BESOS

 

Marina Vacas Muñoz aus Córdoba, 10.06.2012

 

Marcos, te agradecemos mucho el articulo que has redactado sobre mi padre, aunque no sepamos aleman, mas o menos por el contexto imaginamos lo que pone.Seria fantastico darlo a conocer alli. Ya te iremos mandando cosillas si quieres. Besos cariñosos desde Cordoba.

 

Magdalena Vacas aus Guayauíl/Ecuador, 15.06.2012

Gracias y saludos
Magdalena

 

 

 

 

Am Limit, knapp am Tod vorbei. Der Starfotograf Robert Capa verlor im Spanischen Bürgerkrieg seine Freundin und wurde berühmt: mehr