A Guarda in Galicien
Hafen von A Guarda in Galicien ganz im Süden nahe Portugal, tb

21.06.2016

Grünes Galicien im Nordwesten Spaniens

Spaniens Region Galicien liegt im Nordwesten des Landes und grenzt an Asturien, Kastilien und Portugal. Ein wunderbares Reiseziel fernab aller Klischees. Manche nennen das Gebiet Galizien, die 2,7 Mio. Bewohner selbst Galicia. Urlauber wissen: Nicht nur die Hauptstadt Santiago de Compostela ist ein Highlight, sondern auch Gebiete wie die Cíes-Inseln und die Atlantikküste im Norden.

 

von Tobias Büscher


Die Region rund um die Pilgermetropole Santiago de Compostela ist immer eine Reise wert. Dazu gehört auch eine Rundreise durch Südgalicien. Dudelsack statt Flamencogitarre, keltisches Erbe statt maurische Tradition, Wildpferde-Treibjagden statt Stierkampf, Pulpo statt Paella und manche Galicierin ist auch noch blond, ohne sich die Haare gefärbt zu haben. Hier ist einiges anders in dieser nordwestspanischen Region. Auch Trockenheit wie im Süden gibt es nicht, Galiciens Flüsse haben viel Wasser.

Zugegeben, Santiago kennen viele, aber das Hinterland mit Orten wie Portomarin und der Kleinstadt Lalín mit ihrem Puppenmuseum überrascht mit einer Landschaft und Kultur. Andalusien mag mehr Feriengäste haben und mehr Flamenco, aber Galicien hat die Musikerin Mercedes Peón und verbucht in letzter Zeit auch Rekorde an Besuchern. Und auch Kinder haben in Galicien viel Spaß.

Übrigens: auch das Reisen in Galicien hat sich verbessert, dank einer neuen Bahnverbindung zwischen Vigo und A Coruna. Und immer am Wegrand, auf dem Feld oder auch auf dem Dorfplatz findet man die Maisspeicher der Region, von denen es 30.000 geben soll.

 

Galiciens Präsident Feijóo mit Spaniens Agrarministerin, einem Bürgermeister und einem Bierbrauer bei einer Queimada
Galiciens Präsident Feijóo (2.v.l.) bei einer Queimada © tb
Hafenstadt A Coruña © tb
Galiciens Hafenstadt A Coruña © tb
Außenterasse eines Restaurants in Santiago de Compostela
Altstadtgasse in Santiago, tb

Galiciens Hauptstadt: Santiago de Compostela

Der Name geht auf den Heiligen Jakob (Sant-Iago) zurück, dessen Grab ein Einsiedler im 9. Jh. auf einem Sternenfeld fand. Seither hat sich die Stadt (95 000 Einw.) zum unangefochtenen Zentrum Galiciens entwickelt. Hier tagt das Regionalparlament, liegt die größte Universität des Nordwestens und residieren die einflussreichen Tageszeitungen. Bildschön ist die Altstadt. 

 

Feuerwerk und Livekonzerte

 

Am 25. Juli beim Jakobsfest füllt sich der Hauptplatz Praza DO Obradoiro um Mitternacht mit einer enormen Menschenmenge, die zum Feuerwerk und zu Livekonzerten kommt. Doch auch sonst ist der “Platz des goldenen Werks” gut besucht. Hauptgrund ist die Kathedrale mit ihrer spätbarock dekorierten Westfassade. Über eine doppelläufige Treppe gelangt man zum kunsthistorischen Juwel des Baus, dem romanischen Pórtica Gloria. 20 Jahre, von 1168 bis 1188 überwachte Baumeister Mateo dieses Tor der Glorie, an dem über 200 Figuren nicht nur Heilige und Ungeheuer detailgenau darstellen, sondern auch Geißeln, Lanzen und Musikinstrumente.

Wer von hier aus durch die Gassen schlendert, gelangt über den Quintana-Platz mit seinem Pferdekopf-Brunnen zu mehreren Klöstern und Monasterien. Und für Tapas und einen guten Wein eignen sich die Gassen rund um die Rúa Franco (benannt nach den Franzosen, nicht nach dem Diktator), wo man sich mit einer Porzellanschale Ribeiro-Weißwein oder einer Ration Pfefferschotenpastete oder Tortilla stärken kann.

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Wappen von Galicien
Wappen von Galicien, sb


Die zwei Marias: fast bekannter als der heilige Jakob


Der Stadtpark Caballeira de Santa Susana mit seinen Flanierwegen ist vor allem für die Doppel-Statue Las Dos Marías (Die zwei Marias) bekannt. Sie ist eine Reverenz an die größten Schwatzbasen des compostelanischen 20. Jh. Doña María und Doña María sollen in den Altstadtgassen jeden, aber auch jeden angesprochen, angeflirtet und angeflucht haben. Mehr zu Santiago de Compostela

Übrigens: Die Stadt der Kulturen außerhalb von Santiago ist als Kulturzentrum mit Form einer Jakobsmuschel gedacht gewesen. Doch wegen Geldmangel gibt es nun einen Baustopp. Ein Teil des Areals wird wohl nie zuende gebaut.

Südgalicien mit Leuchtturm
Leuchtturm in Südgalicien © tb
Lage von Galicien
Lage von Galicien

Finisterre - das Ende der Welt

Römer, Kelten und Pilger waren sicher, dass hier das Ende (Finis) der Welt (Terra) liege. In Finisterre bieten die Fischrestaurants frische Langusten, Austern und Seehechte. Frische Muscheln wie Berberechos und Almejas stammen dagegen vor allem aus O Grove, wie Muschelsammler unterwegs sind.
Ein Spaziergang lohnt sich in Fististerre (galicisch Fisterra) entlang dem Hafen zur romanischen Iglesia de Santa María das Areas. Die kleine Kirche ist das letzte Gotteshaus am Jakobsweg. Finisterre ist der berühmteste Ort Galiciens an der Todesküste. Und der Leuchtturm, übrigens eine Unterkunft, einer der schönsten der nordspanischen Faros.

 

Viele Schiffsunglücke

 

Ihren Namen hat die Küstengegend wegen der vielen Schiffsunglücke an den rauen, scharfen Riffs.  Ein großes Risiko ist das Einsammeln der Entenmuscheln an den Riffen. Wegen der kleinen Delikatesse hat es immer wieder Tote gegeben, weil plötzliche Wellen die Menschen gegen die Felsen schleuderten. Die vielen Steinkreuze am Atlantik sprechen für sich. Sie befinden sich unter anderem auch in Muxía, einem nahegelegenen Fischerort, in dem im Dezember 2013 die berühmte Wallfahrtskapelle nach einem Blitzeinschlag fast völlig zerstört war: mehr


Galiciens berühmtester Leuchtturm in Finisterre
Galiciens berühmtester Leuchtturm in Finisterre, tb
Fischhalle in Finisterre
Fischhalle in Finisterre, tb

Auf www.spanien-reisemagazin.de finden Sie mehrere Rezepte zur galicischen Küche, darunter zur Pastete Empanada, zur Seekrake Pulpo, zur Entenmuschel namens Percebes, zu den Muscheln wie den Miesmuscheln Mejillones sowie zum Hexenpunsch Queimada.

Koch aus Spanien: Hector Lopez
Héctor López: Spaniens Koch aus Lugo

A Coruña - die Gläserne

Die weltoffene Hafenstadt A Coruña heißt wegen ihrer schönen weißen Glasveranden Las Galerías am Hafen auch “gläserne Stadt”. Wahrzeichen ist der Leuchtturm Torre de Hércules, den die Römer erbauten.

A Coruña, dessen Stadtkern sich halbinselartig in den Atlantik schmiegt, besteht aus mehreren attraktiven Bereichen. Zum einen ist da die Hafenpromenade mit der sich nordöstlich anschließenden Altstadt.

 

Tapabars und Modelabels

 

Der Hauptplatz María Pita und die südlichen Altstadtgassen sind randvoll mit Fischertavernen, kleinen Läden und Cafés, in denen Domino das Spiel der Spiele ist. Wenige Schritte weiter westlich liegen die sauberen Hausstrände vor schmucklosen, hohen Häusern mit Meerblick. Strände und Hafen trennen an der engsten Stelle der Halbinsel kaum 500 Meter. Nördlich der playas sind erst vor wenigen Jahren zwei attraktive Museen entstanden. Im Aquárium Finisterrae (mehr) kann man Rochen und Haie aus nächster Nähe beobachten.

Optisch noch auffälliger ist das Museum Domus-La Casa del Hombre, dessen Betonfassade der Japaner Arata Isozaki Anfang der 1990er Jahre als “windgefülltes Segel” entwarf. In den interaktiv eingerichteten Ausstellungsräumen dreht sich alles um die Spezies Mensch, von der Identität über die Bevölkerungsentwicklung bis zu den Organen.


Fußball, Schönheitskönigin und Leuchtturm

 

Estibaliz Pereira Rábade ist 2009 Schönheitskönigin geworden. Deportivo La Coruna hat 2000 die Liga gewonnen. Amancio Ortega, wie Estíbaliz aus der Stadt, gründete das Modelabel Zara. Und der Leuchtturm (siehe rechts) ist der älteste noch funktionierende der Welt. Ganz schön viel für eine so kleine Stadt.

 

Tipps zum Besuch: mehr

 


Aufzug und Leuchtturm im Hintergrund
Aufzug in A Coruna
Anwalt José Segura aus La Coruña
Galicische Taverne © tb

Lugo im Römerring

Im Jahr 2000 hat die UNESCO die vollständig erhaltene römische Stadtmauer Lugos in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die Erbauer sparten nicht mit Maßen. Die muralla wurde 2217 m lang, 8 bis 12 m hoch und 4,5 bis 7 m breit, dazu kommen 85 halbrunde Türme und zehn Stadttore.


Im Schatten der berühmten römischen Stadtmauer


Die oft in Nebel gehüllte Stadt am Río Miño liegt fast 500 Meter über dem Meeresspiegel und ist die älteste Provinzhauptstadt Galiciens. Sichtbar wird dies im attraktiven Museo Provincial. Zum Teil ist sie in ein spätmittelalterliches Franziskaner-Konvent integriert, daher gehören zum Museum auch ein Kreuzgang, Speisesäle und die Küche. Ihr Kamin ist so groß, dass man in ihm nicht nur kochen, sondern auch zum Essen Platznehmen konnte. Auf verschiedenen Sälen sind goldene keltische Halsreifen, keltiberische Inschriftsteine, römische Fußbodenmosaike, pechschwarzer Gagat (azabache), Sonnenuhren und Gemälde galicischer Künstler ausgestellt.
Lugos Kathedrale Santa María (12. bis 18. Jh) zeigt an der streng klassizistischen Fassade als Figurenschmuck neben den Evangelisten auch einen Bischof namens Froilán, den kurioserweise ein Wolf begleitet. Mehr zu Lugo

 

Ausflüge ab Lugo

 

Von Lugo lohnt ein Abstecher zur nördlich gelegenen Atlantikküste mit den Buchten der Rías Altas. Über den Ort Ribadeo geht es zu einem der spektakulärsten Strände Galiciens, der Praia As Catedrais, zu deutsch Kathedralenstrand.

 

Übrigens: die Provinz Lugo ist an einigen wenigen Stellen architektonisch nicht so schön. Architektonische Entgleisungen bezeichnen die Galicier selber als Feismo


Joggerin auf der Römmermauer von Lugo
Lugo: Stadtmauer morgens um 6 Uhr, tb
Kragsteine der Kathedrale von Lugo
Kragsteine der Kathedrale

Südgalicien: Pontevedra

Legende vom Trojanischen Krieg

Zwar hatten die Römer sie namensstiftend Pontis Veteris (alte Brücke) genannt, doch stuften die legendenverliebtenBewohner die Entstehung noch um zahlreiche Jahrhunderte zurück. Im Trojanischen Krieg soll der griechische Held Teukros nach seinen Irrfahrten übers Meer den Ort um 1200 v. Chr gegründet haben. So heißt einer der schönsten Plätze auch Praza DO Teucro. Herausgeputzte Adelshäuser, kleine, platanenbesetzte Plätze, weißgestrichene Holzbalkone und Arkadengänge aus grauem Granit sorgen genauso dafür wie so manches kuriose  Bauwerk. Beachtlich sind hier das Provinzmuseum und die schmale, barocke Peregrina-Kirche.

 

Wunderbares Flair, ruhige Plätze und ... kaum Pilger

Nur wenige Schritte von der Peregrina-Kirche entfernt liegen an der weiten, zentralen Praza da Herrería kleine Gartenanlagen, Terrassen und die schwerfällige frühgotische Kirche San Francisco mit ihrer großen Rosette. Sie liegt etwas erhöht und wacht geradezu über die kleinen Gassen mit ihren Tavernen und Plätzen.


Unterkunft
:

 

Landhaus im Grünen: O Casal, in Tenoiro, 9 km von Pontevedra rechts oberhalb der N 541 Richtung Ourense. Landhäuser mit herrlichen Zimmern, Schwimmbad, Tennisplatz und weitem Blick über das Hinterland von Pontevedra. Betreiberin ist Marise, eine derart symphatische Frau, dass die Besucher aus Deutschland sich reihenweise wohlwollend in ihr Gästebuch eingetragen haben. Die genießen nebenbei auch den hauseigenen Weißwein, der sehr gut zum Abendessen passt. Letzteres kann man bei Marise beim Frühstück bestellen.

 

Artikel mit schönen Bildern zu Pontevedra


Kirche La Peregrina in Pontevedra
La Peregrina in Pontevedra © tb
Mittelalterfest in Pontevedra
Mittelalterfest in Pontevedra, tb

Ausflüge an die Rías Baixas

Die tief eingeschnittenen Buchten Galiciens nördlich und südlich von Pontevedra eignen sich hervorragend für die Muschelzucht. Vor allem Richtung Vigo sieht man Miesmuschelflöße, an denen das “schwarze Gold” an Seilen im plaktonreichen Wasser gedeiht. Nur wenige Meter von der Küste hat sich der Ort Cambados einen Namen als Hauptstadt des Weißweins Albariño gemacht.
Die meisten Siedlungen sind wegen dem milden Sommerklima als Urlaubsorte beliebt. Schon im 19. Jh. machte sich A Toxa bei O Grove mit seinem Kurhotel einen Namen. Sanxenxo hat sich in den letzten Jahren zur Stranddiskomeile weit und breit entwickelt. Wesentlich ruhiger zeigt sich da Combarro, obwohl die direkt am Meer aufgestellten kleinen Maisspeicher viele Besucher anziehen und die Souvenirläden entsprechend Hochkonjunktur haben.

Baiona


Am 1. März 1493 war die Karavelle ”La Pinta” im Hafen von Baiona eingelaufen. Sie brachte eine sagenhafte Nachricht mit, die bald in ganz Europa kursieren sollte: Kolumbus hatte die “Neue Welt (Amerika) entdeckt. An das Ereignis erinnert nicht nur das alljährliche Mittelalterfest am 1. März am Hafen, sondern auch der Nachbau der “Pinta” am Strand Ribeira.
Längst hat sich Baiona von einer Hafenstadt zu einem der beliebtesten Badeorte Galiciens entwickelt. Milde Wassertemperaturen an den umliegenden Stränden, der Parador innerhalb des meerumspülten Mauerrings des Castillo de Monterreal (Spaziergang auf der Mauer möglich) und der schmucke Altstadtkern ziehen im Hochsommer zahlreiche Gäste an.


Hier eine Karte mit den Weingebieten Galiciens:

Karte mit den Weingebieten Galiciens
Rundmauern der Santa Tegra-Keltensiedlung in Galicien in Nordwestspanien
Santa Tegra-Keltensiedlung © tb

A Guardia und Castro Santa Tegra

A Guarda überwacht schon seit Jahrhunderten den Miño-Grenzfluss zu Portugal. Am Hafen, den die umliegenden, farbenfrohen Fischerhäuser wie einen Kranz einrahmen, handeln die Fischer mit Steinbutt, Seeteufel, Wolfsbarsch und Entenmuscheln. Berühmt ist der südlichste Ort Galiciens aber vor allem für seine langostas, und so heißt er auch “Hauptstadt der Langusten”. Die Delikatesse steht auf fast jeder Speisekarte in den Hafen-Restaurants.1913 wollten Waldarbeiter auf dem angrenzenden Berg Santa Tegra (kastilisch: Santa Tecla) einen Forstweg bauen, als sie eine der wichtigsten Keltensiedlungen Nordspaniens entdeckten. Im 7. Jh. v. Chr. hatten die celtos mit dem Bau von über 1000 Rundhäusern begonnen, die bis in die römische Zeit (etwa bis 1. Jh. n. Chr.) bewohnt waren: mehr

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Vigo, Stadt in Galicien

Vigo ist die größte Metropole Galiciens, sie hat einen gewaltigen Hafen, beste Austern, vorgelagerte Prachtleben und im Ausland kaum einen Bekanntheitsgrad: mehr

Musik aus Galicien

Vergessen Sie Flamenco, Kastagnetten und Co. Galicier spielen gaita, Dudelsack, und einige davon sehr erfolgreich. Milladoiro beispielsweise, die Sängerin Mercedes Peón und auch Susana Seivane. Ein besonderer Star aber ist Carlos Núñez, der 2013 auch in Köln ein Konzert gegeben hat. Diese beiden Bilder von Susana und Mercedes entstanden beim Stadtfest von Lalín in Zentralgalicien im Februar 2015:

Mercedes Peón
Mercedes Peón, tb
Susana Seivane
Susana Seivane, tb

Am Grenzfluss Miño

Tui mit seinen malerischen Gassen rund um die festungsartige Kathedrale. Von hier aus bietet sich stellenweise ein großartiger Blick auf die portugiesische Nachbarstadt Valença DO Minho, deren wehrhafte Mauern ebenfalls von früheren Grenzstreitigkeiten erzählen. Heute fahren die Galicier gerne über die Brücke, um in Portugal preiswert Frottee einzukaufen.

Nicht minder pittoresk zeigt sich der Ort Ribadavia (4000 Einw.) inmitten terrassierter Weinberge des Ribeiro-Weißweins. In der denkmalgeschützten Altstadt lebten hier ansässige Juden bis zur Vertreibung 1492 dementsprechend vor allem vom Weinhandel. 

Ourense im Hinterland von Galicien

Ourense ist eine römische Gründung. Legionäre fanden hier neben heißem Schwefelwasser auch Gold (aus aurum wurde Ourense).
Der arkadengesäumte Hauptplatz Praza Maior ist das Herzstück der Provinzhauptstadt. Umgeben ist er von engen, gelegentlich steilen Gassen, in denen es so manche hervorragende Tapabar gibt. Gleich an der Praza ist das zum Teil verglaste Museo Arqueolóxico Provincial mit seinen prähistorischen, römischen und mittelalterlichen Funden aus der Umgebung untergebracht. Wenige Schritte von der Praza Maior entfernt liegt die Kathedrale San Martiño mit Stilformen von der Romanik bis zum Barock. Sein Pórtico del Paraíso (Paradiestor) ist eine detailgetreue Nachbildung des Pórtico de la Gloria in Santiago de Compostela.

 

Die Thermalbäder in Ourense: mehr

 

Text und Fotos: Tobias Büscher

 

 

 

Pressekonferenz in Galicien mit Tobias Büscher
Pressekonferenz mit APECSA

 

Tobias Büscher im Interview mit der Voz de Galicia

Vor einiger Zeit habe ich einen Vortrag vor Journalisten der Tageszeitung Voz de Galicia gehalten. Moderator war der Redakteur Cristobál Ramírez (links neben mir im Bild).

 

 

 

Tobias Büscher in Aktion. Foto: Nacho
Tobias Büscher in Aktion. Foto Nacho

 

Recherchenotiz

 

Hier sehen Sie mich auf Recherche für den Text dieser Seite. Das Bild machte einer meiner galicischen Freunde, der Koch Nacho aus dem Restaurant Eirado in Pontevedra. Im Hintergrund ist eines der Castros Galiciens zu sehen, einer der steinalten, ehemaligen Keltensiedlungen. 


Ebenfalls auf der Reise habe ich mein Galicien-Buch bei DuMont aktualisiert, das erste in deutscher Sprache über die Region. Unter uns: es verkauft sich wohl nur deshalb so gut, weil es Galicien & Jakobsweg heißt. Nur mit Galicien im Titel, erklärte mir damals mein Verleger, würden die Leute eher an Polen denken, wo eine gleichnamige Region liegt.

 

 

 

Karnevalsmaske aus Galicien

Galicier feiern ihren Karneval schon etwas kurios. Sie werfen mit Ameisen mancherorts: mehr

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