Mann blickt auf dem Berg Teide, Teneriffa, durch ein Fernrohr, Foto: Tobias Büscher
Spaniens höchster Berg Teide auf Teneriffa © tb

22.05.2013

Spanier Carlos Pauner besteigt alle Achttausender

Carlos Pauner aus Aragón hat mit dem Aufstieg auf den Mount Everest alle Achttausender der Welt erklommen. Damit reiht er sich in eine exklusive Liste von etwas mehr als 30 Bergsteiger ein.

 

von Marcos Fernández Vacas

 

Mit dieser Leistung gehört er gemeinsam mit Juanito Oiarzabal, Alberto Iñurrategi und Edurne Pasaban zu den vier Spaniern, die auf jeden der 14 höchsten Berge der Welt geklettert sind: Da die drei anderen aus dem Baskenland sind, ist er der erste Aragonese, dem dies gelingt – und auf der Welt nun die Nummer 32.

Starke Winde gefährden den Abstieg

Wie auf der offiziellen Website von Carlos Pauner heute zu lesen war, hat er den Gipfel des Mount Everest auf 8.848 Metern erreicht und ist dann sieben Stunden lang am Südhang zum Camp IV abgestiegen. Der Südhang an der Grenze zwischen China und Nepal ist ein ungemütlicher Ort. Starke Winde am Gipfel erschwerten die Rückkehr des Alpinisten. Seine Begleiter bei dieser Expedition sind Raúl Martínez und Carlos Sanz.

Seit 2001 auf Rekordjagd

Pauners Rekordjagd begann im Jahre 2001 mit dem Erklimmen des berühmten K2, dem mit 8.611 Metern zweithöchstem Berg der Welt. Am Kangchenjunga, dem drittgrößten Gebirgsriesen, hatte er 2003 einen Unfall und galt drei Tage lang als tot. Nun gehört er zu den ganz Großen des Alpinismus wie Reinhold Messner. Eine Sportart, in dem Experten und Laien stets polemisch über die Leistungen diskutieren. So gibt es einen Streit, wer als erste Frau alle Achttausender bezwang: die Baskin Edurne Pasaban oder die Südkoreanerin Oh Eun-Sun.

 

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