Cordero al Chilidrón, Lammeintopf
Cordero al Chilidrón - zartes Lammfleisch trifft würzigen Paprika, sb

Cordero al Chilidrón - Lammeintopf mit Paprika

 

Lammragout ist vor allem in den nordspanischen Gebieten beliebt. Und weil der Paprika in der Gemüseregion Navarra wächst, kommt  dieses Gericht vor allem in den dortigen Restaurants auf den Tisch.

 

Pamplona, die Hauptstadt von Navarra, ist besonders auf Lammfleisch eingestellt, zumal die Region keine Küstenregion ist. Hier unser Rezept zum Selberkochen. Eine Variante mit Zitrone finden Sie hier.

 

 

Rezept für 4 Personen
Zubereitung: 1 Stunde
Schwierigkeitsgrad: braucht etwas Fingerspitzengefühl

Zutaten

1 kg Lammgulasch aus der Keule
2 mittelgroße Zwiebeln gewürfelt
4 Knoblauchzehen gewürfelt
1 l Lammfond oder alternativ kräftige Fleischbrühe
4 Rote Paprikaschoten
2 grüne Paprikaschote
8 gehäutete Tomaten in Würfeln
1 Glas Weißwein
1 Lorbeerblatt
4 TL Paprikapulver (mild)
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Öl zum Braten
1 EL Mehl
2 EL kaltgepresstes Olivenöl zum Verfeinern
4 EL glatte Petersilie grob geschnitten

Zubereitung

Paprikaschoten halbieren, Kerne entfernen und auf ein Backblech geben. Unter dem Backofengrill so lange rösten bis die Haut Blasen schlägt und sich dunkel verfärbt. Herausnehmen und nach dem Abkühlen die Haut vorsichtig abziehen. Anschließend in Stücke schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Lammgulasch darin kräftig anbraten. Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und kurz mit andünsten. Mit Mehl bestäuben und mit dem Lammfond ablöschen. Gewürze, Paprikastücke und Tomaten zum Eintopf geben und den Weißwein angießen. Bei mittlerer Hitze 45 Minuten köcheln.

 

Topf vom Herd nehmen. Olivenöl und Petersilie zugeben. Nach Bedarf mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver nochmal kräftig abschmecken. Mit frischem Weißbrot servieren. Dazu passen Weißwein oder ein eiskaltes Bier.

 

Tipp: Kartoffeln machen den Lammeintopf nahrhafter. Dafür 4 große Kartoffeln schälen, würfeln und zusammen mit den Tomaten- und Paprikastücken in den Topf geben. Der Eintopf bekommt durch die Kartoffelstärke zusätzlich Bindung. Das Mehl dann einfach weglassen.

 

Text & Bild: Silke Büscher

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