Thermalbäder in Ourense

Schon die Römer entdeckten die heißen Quellen im nordwestspanischen Galicien. Besonders in der Provinz Ourense gibt es heute beachtliche Thermalbäder.

Geschichtsträchtig in der galicischen Provinz Ourense ist Caldas de Partovía im Ort Carballiño, das älteste Heilbad Galiciens aus römischer Zeit.

Im 19. Jh. entstand das Gran Balneario de Carballiño, ein romantisches Heilbad, das wiederum ganz anders ist als die relativ neue Anlage Villa Termal de Lobios mit den modernen Installationen.

Doch im Sommer Jahr 2025 sorgte nicht das Wasser von Ourense für Schlagzeilen. Vielmehr die Waldbrände der gleichnamigen Region rund um die Stadt Ourense.

Hohe Qualität, ab und zu Deutschkenntnisse

Die Thermalbäder in Ourense werben mit der Qualität des medizinischen, mineralhaltigen Wassers und den einwandfreien Installationen.

Die Behandlung ist professionell, wobei man wissen muss: nicht jeder spricht hier Deutsch.

Heilbäder wie die Villa Termal de Laias bieten zusätzlich Hydrotherapien, Massagen, Schönheits- und Anti-Stress-Behandlungen an.

Thermenzug und heiße Quellen

Ein Highlight des galicischen Thermalkultur ist die Provinzhauptstadt Ourense selbst, wo man am Fluss Miño im großen Thermalbecken bei 40 Grad eintauchen kann.

Wer die nähere Umgebung kennenlernen möchte, kann im so genannten Thermenzug reisen, der eine Strecke von etwa vier Kilometern zurücklegt.

Und im historischen Zentrum von Ourense befindet sich die Quelle Fuente de las Burgas, wo das Heilwasser 67 Grad heiß austritt.

Ein Altar zu Ehren der Wassernymphen beweist hier: die Römer tauchten dort auch schon ins heiße Nass.

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