Migas al Pastor

Wie es die Asturier aus Nordspanien am liebsten zubereiten. Hirtengericht Migas al Pastor als Rezept, das allerdings als Rezept auch im Aragón beliebt ist, in Andalusien und in Murcia.

Dieses sehr einfache Gericht gibt es nicht nur in Asturien. Auch in der Extremadura und in Andalusien ist es sehr beliebt. Was früher die Hirten aßen, steht heute sogar schon mal in Luxus-Restaurants auf der Speisekarte: als Vorspeise.

Es gibt verschiedene Zubereitungsarten, wie der Heraldo de Aragón schreibt. Und auch über die Herkunft wird gestritten. Sicher ist, dass das Rezept im Mittelalter fast verloren ging und erst Anfang des 17. Jahrhunderts wieder auftauchte. Vor allem die nordspanische Region Asturien nutzte das nahrhafte Gericht. Für einen Hirten (Pastor) sind die Brotkrumen (Migas) mit Trauben, Ei und Wurst schließlich eine gute Malzeit während der Arbeit.

Das Foto oben haben wir übrigens während einer Reporter-Reise im Aragón aufgenommen. In einem gutbürgerlichen Restaurant in Zaragoza. Das zeigt: Ein Arme-Leute-Essen ist Migas al Pastor schon lange nicht mehr.

Zutaten (für 6 Personen)

1 Weizenbrot
6 Scheiben durchwachsener Speck
100 g Chorizo-Wurst
Olivenöl
4 Knoblauchzehen,
1 El scharfer Paprika
Salz
12 Trauben

Zubereitung der Brotkrumen

Weizenbrot (muss nicht frisch sein) am Vortag von Rinde befreien, in kleine Würfel schneiden. Knoblauch hacken, Paprika und Wasser hinzugeben und mischen. Brotkrumen darin eintauchen und über Nacht in einem Topf mit feuchtem Tuch ziehen lassen.

Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Speckwürfel und Chorizo-Stücke anbraten und dann die Brotkrumen hinzugeben. Mit der Schaumkelle fortwährend 10 Minuten lang umrühren und die Hitze verringern, damit die Krumen langsam trocknen und braun werden.Mit Trauben belegen und heiß aus der Pfanne servieren.

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zm