Torres del Río am spanischen Jakobsweg

Torres del Río, wörtlich Türme am Fluss, ist ein Dorf am spanischen Jakobsweg auf halber Strecke zwischen Villamayor de Monjardín und Viana. Der Navarra-Ort mit kaum 140 Einwohnern und der berühmten Kirche San Sepulcro liegt am Fluss Linares.

Torres del Río hat einen Shop für Jakobspilger, eine Herberge im Ortskern und vor allem eins: viel Ruhe. Viermal am Tag hält hier ein Bus mit Fahrtziel Logroño oder Pamplona (70 km entfernt). Montags, Mittwochs und Freitags öffnet das winzige Gesundheitszentrum Centro de Salud von 11 bis 12 Uhr. Seit 2011 haben alle Häuser Stromanschluss. Und dann gibt es noch die Kapelle des Heiligen Grals, genannt San Sepulcro. Der winzige, achteckige Kirchenbau aus dem 12. Jahrhundert hat denselben Grundriss wie die viel bekanntere Kapelle von Eunate. Wer das Innere der Totenkapelle besichtigen will, vor allem die maurisch geprägte Kuppel, fragt einfach im Ort nach, wer gerade den Schlüssel hat.

Letzter Ort in Navarra

Das Dorf ist der letzte Ort in Navarrra, bevor es für die Pilger in die Weingegend La Rioja geht. Viana gehört schon dazu. Die Bewohner hier in Torres bauen neben Wein vor allem Weizen an. Auch ein paar Ölbäume gibt es in der Umgebung. In den kleinen Restaurants gibt es entsprechend bodenständige Kost, vor allem Lammfleisch, Spargel und Kartoffeln, aber auch Truchas a la Navarra, Forellen mit einer Scheibe Serrano-Schinken aus dem Ofen.Weiterführende LinksWebseite von Torres del Río

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