pimientos de padrón, Pfefferschoten aus Galicien
Pfefferschoten aus Galicien © tb

Pimientos de Padrón Rezept

Franziskaner brachten die grünen Pfefferschoten, Pimientos, im 16. Jahrhundert von Mexiko nach Spanien. Und nirgendwo sind sie so berühmt wie in Padrón, wenige Kilometer südlich von Santiago de Compostela in Galicien. Einige der grünen Pimientos sind sogar richtig scharf.

Landesweit heißen sie Pimientos de Padrón, auf Galicisch wiederum Pementos de Padrón. Rund um den galicischen Ort ernten die Bauern im Sommer fast 15 000 Kilogramm der kleinen Schote und am ersten Augustsonntag zelebrieren sie mit den anderen Bewohnern das "Fest der Pfefferschote".

"Die einen scharf, die anderen nicht"

Die beliebte galicische Tapa ist in der Regel klein und knackig frisch, bevor sie zubereitet wird. Sie hat es wegen dem sehr variablen Schärfegrad in sich. Wer sie in einer Bar bestellt, bekommt einen Teller der grünen, gebratenen Schoten, mit grobem Meersalz garniert und sollte das galicische Sprichwort dazu kennen: Os Pementos de Padrón, uns pican e outros non (einige sind scharf, andere nicht). Das kulinarische Roulette führt zu viel Spaß an den Tischen, denn oft ist mindestens eine der acht bis zehn sonst milden Pfefferschoten auf dem Teller sehr scharf. Da hilft nur viel Wasser oder galicischer Weißwein. Kleiner Tipp: die größte ist oft die schärfste ... Spannend genug offenbar für die Spanier. Und so gehören die Pimientos zu den beliebtesten Tapas des Landes.

Rezept für die Pfefferschoten

Zutaten:

Kleine grüne Paprikaschoten
einfaches Olivenöl
Meersalz


Zubereitung:


Die "Pimientos de Padrón" gut waschen und trocken tupfen. Eine tiefe Pfanne mit Olivenöl auffüllen, so dass die Schoten halb bedeckt sind. Erhitzen, dann die Pimientos in das heiße Öl legen und zwei bis drei Minuten gut anbraten, wobei die Haut Blasen wirft und stellenweise ruhig etwas bräunlich werden darf. Auf Tellern mit grobem Salz bestreut servieren.


Was dazu passt


Pimientos de Padrón werden in Galicien selbst gerne als eine von mehreren Tapas bestellt. Gut passen sie zu Seekraken (Pulpo-Rezept), Pasteten (Empanada-Rezept) und auch Serrano-Schinken. Als Getränk dazu bietet sich ein leichter Ribeiro-Weißwein an, der in Galicien selbst übrigens gerne aus weißen Tonschalen getrunken wird. Übrigens sind natürlich nicht nur die Galicier von der simplen Tapa begeistert. Selbst im entfernten Mallorca lieben die Bewohner die Pimientos de Padrón.

 

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Literaturtipp

Mehr über die Region Galicien inklusive großem Kapitel zu Padrón und zur galicischen Küche erfahren Sie in diesem Buch:

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