Bomba: der beste Reis für die Paella

Bomba ist Experten zufolge der beste Reis für eine Paella. Der Rundkornreis stammt aus der Region Valencia am spanischen Mittelmeer und ist online problemlos erhältlich.

von Tobias Büscher

Für die Paella-Puristen des Webauftritts Wikipaella gibt es als Zutaten kaum mehr als Kaninchenfleisch, Safran und Stangenbohnen. Miesmuscheln oder auch Garnelen sind tabu.

Und als einziger Reis kommt eben dieser Bomba-Reis in Frage.

Bombige Umsätze

Entsprechend wird Arroz Bomba rund um Valencia in großem Stil angebaut, auch für den Export

Allein der Produzent Salvador Falcó lässt den Reis laut El País langsam über sechs Monate wachsen, bis er Anfang November 150 Tonnen davon erntet. Er ist der Liebling vom Tavernenbesitzer bis zum Starkoch.

Wo bekommt man Arroz Bomba?

In Spanien selbst ist der Reis in so ziemlich jedem Supermarkt erhältlich, bei uns gibt es ihn in Spanischen Supermärkten ebenso wie auf Webseiten wie jamon.de oder auch paellas.eu

Der Preis pro Kilo liegt bei rund 8 bis 12 Euro und der Reis ist gut verpackt lange haltbar.

Saugfähig und gut lagerbar

In einer Paellapfanne kommen für vier Personen drei große Tassen Flüssigkeit auf eine große Tasse Reis (rund 300 Gramm), denn der Bomba ist saugfähig. Genau darin liegt seine Stärke:

Er nimmt die Brühe vollständig auf und puscht damit den Geschmack. Sein Nährwert besteht zu 78 Prozent aus Kohlenhydraten und zu rund 6 Prozent aus Proteinen.

Trocken gelagert hält er sich mindestens ein Jahr.

Der Reisanbau hat in Ostspanien eine sehr lange Tradition.

Wie der Anbau von Reis begann

Maurische Besatzer führten im 8. Jahrhundert Bewässerungssysteme mittels Wasserkanälen ein und bauten die weiße Frucht als arráwz an, woraus sich der spanische Name arroz entwickelte.

Die Huerta de Valencia von Puzol bis ins südliche Albufera erstreckt sich auf 120 Quadratkilometern und ist seither der Reisgarten der gesamten Iberischen Halbinsel.

Weit weg von den Industrieanlagen des Landes wachsen hier auch Datteln, Tomaten. Orangen und valencianische weiße Stangenbohnen.

Und auch nur die, sagen die Puristen von Wikipaella, gehören in die Pfanne.

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