Luarca in Asturien

Luarca ist neben Llanes eines der schönsten Küstenorte der nordspanischen Region Asturien. Das sogenannte "weiße Dorf der grünen Küste" liegt knapp 100 km westlich der Hauptstadt Oviedo auf dem Weg nach Galicien. Ihre Markenzeichen? Die Hafenrestaurants, das Fischerviertel El Cambaral und einer der schönsten Friedhöfe Nordspaniens.

von Tobias Büscher

Luarca gehörte einst zu den verarmten Orten Nordspaniens, deren Männer in Scharen nach Lateinamerika und in die USA auswanderten in der Hoffnung auf Reichtum. Die es zurück schafften, bauten hier prachtvolle Villen. Offenbar waren die Luarqueses aus Asturien besonders erfolgreich, denn hier gibt es besonders viele dieser Bauten. Ihr Spitzname: Villen der Indios.

Flanierweg und Friedhof

Wie hügelig Luarca ist, erkennt man schon an einem Spaziergang durch den Ort, der mit seinen Stadtstränden Primero, Segundo und Las Salinas punktet. Beachtlich sind auch die Kachelschilder, auf denen sichtbar wird, wie wichtig einst der Handel und vor allem der Walfischfang war. 

In Spanien besonders bekannt ist Luarca auch für seinen Anfang des 19. Jahrhunderts erbauten Friedhof mit Blick auf den Atlantik. Zu den meistbesuchten Grabstätten gehört die von Severo Ochoa, der hier 1905 zur Welt kam. Ochoa bekam 1959 den Medizin-Nobelpreis wegen seiner Studien zur menschlichen DNA.

Krake, Seehecht und Pixín

Die Restaurants von Luarca sind natürlich vor allem auf Fisch spezialisiert. Es gibt Seekrake, Seehecht und den noch wertvollen Speisefisch Pixín (Seeteufel). Und so sind die Tavernen hier vor allem am Wochenende im Hochsommer brechend voll.

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