Salas in Asturien
Salas ist ein kleiner Ort in der spanischen Region Asturien am Jakobsweg und liegt rund 30 Kilometer westlich der Hauptstadt Oviedo. Markenzeichen: ein mittelalterlicher Turm, eine moderne Pilgerherberge und ziemlich angesagte Mandelplätzchen.
Von Tobias Büscher
Der Ort der Gemeinde Narcea in Asturien ist umgeben von viel Natur, durchzogen von Wanderwegen, Weilern und ein paar Dolmen aus der Bronzezeit . Die wichtigsten Einnahmequellen der rund 4000 Einwohner? Viehzucht und Kohleabbau in den etwas entfernt liegenden Minen.
Die meisten aber arbeiten in Dienstleistungsbetrieben von der Konditorei über die Taverne bis hin zur Pilgerherberge.
Die Pilger auf dem Camino Primitivo nennen Salas übrigens Das Tor des Westens. Denn weiter westlich liegt ihr Ziel Santiago de Compostela. Und sie mögen den vier Kilometer von Salas entfernten Nonaya-Wasserfall.
Palast und Professoren-Plätzchen
Fast überdimensional für den kleinen Ort wirkt der Torre de Valdés, ein Wehrturm aus dem Mittelalter und die romanische Kirche San Martín. Steht beides unter Denkmalschutz. Dazu reihen sich einige Steinhäuser mit Holzbalkonen, darunter der Palais Valdés Salas, benannt nach dem 1483 in Salas geborenen Mitbegründer der Universität von Oviedo.
Eine Kuriosität vor Ort wiederum ist die Bäckerei Carajitos del Profesor. So berühmt ist sie, dass die Journalisten von ABC sogar ein Rezept des Hauses veröffentlicht haben.
Der Laden ist als Casa del Profesor schon 1918 gegründet worden und sein Haselnussgebäck seither so angesagt, dass 1993 der Literaturnobelpreisträger Camilo José Cela 1993 einen Artikel darüber in der asturischen Zeitung La Nueva España veröffentlicht hat.
Der ist bis heute eingerahmt über der Theke sichtbar.
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