Spaniens Tourismus: Rekorde, Steuern und Streit um Overtourism

2025 besuchten 96,77 Millionen ausländische Gäste Spanien, ein Plus von 3,2 Prozent und der dritte Rekord in Folge (INE FRONTUR). Die Einnahmen erreichten 134.712 Millionen Euro. Das Regierungsziel von 100 Millionen wurde knapp verfehlt, vor allem wegen gestiegener Hotelpreise und rückläufiger Ankünfte aus Frankreich (minus 1 Prozent).

Die wichtigsten Herkunftsländer: Großbritannien (19 Millionen), Frankreich (12,7 Millionen) und Deutschland (12 Millionen). Meistbesuchte Region war Katalonien mit 20 Millionen Gästen, gefolgt von den Balearen und Kanaren mit je 15,7 Millionen. Tourismus trägt rund 12,6 Prozent zum BIP bei und beschäftigt jeden achten Arbeitnehmer.

Die Branche steht unter zunehmendem Druck. Barcelona verdoppelte zum 1. April 2026 die Touristensteuer auf bis zu 15 Euro pro Nacht. Anwohner protestieren gegen steigende Mieten, Airbnb-Druck und überlastete Infrastruktur. Auf den Balearen, den Kanaren und in Málaga gibt es ähnliche Debatten. Hier bündeln wir aktuelle Meldungen zu Steuern, Bußgeldern und Reiseregeln.

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