Galicien: Der Guide für den Urlaub
1200 Kilometer Küste, von Juli bis September viele Sonnentage, 118 Strände mit Blauer Flagge: Galicien in Nordwestspanien ist wegen seiner Kathedrale als Pilgerziel in Santiago de Compostela inzwischen sehr bekannt. Dieser Reiseführer versammelt alles, was Du für Deinen Urlaub im grünen Spanien brauchst. Von der besten Reisezeit über günstige Unterkünfte bis zu Geheimtipps abseits der Touristenpfade.
von Tobias Büscher (Text und Fotos)
Galicien liegt im Nordwesten Spaniens an der Grenze zu Asturien, Kastilien und Portugal und hat die vier Provinzen A Coruña, Pontevedra, Lugo und Ourense im Landesinneren. Im Norden liegen die Rías Altas, die oberen Buchten. Im Süden befinden sich die Rías Baixas, die unteren Buchten mit ihren beliebten Stränden.
Die südliche Hafenstadt Vigo mit ihren 300.000 Einwohnern ist die größte Stadt der Region, während Santiago de Compostela die regionale Hauptstadt ist, wo das Parlament direkt gegenüber der Apostel-Kathedrale liegt.
Der Name Galicien geht auf den Keltenstamm der Galeicos zurück, die dort vor den Römern viele Wehranlagen (Castros) in der Region bauten. Einige schreiben die spanische Region auch mit z, doch Galizien liegt in Polen.
Dem Deutsche Wetterdienst gibt für Galicien mit seinem typisch atlantisches Klima an, dass es zwischen Oktober und März pro Monat 280 mm Niederschlag fallen.
Wer Galicien verstehen will, denkt sie zweigeteilt: In den Küstenregionen mit ihren Städten und Fischerorten wohnen die meisten der rund 3 Millionen Galegos, während das Hinterland mit schönen Naturschutzgebieten, Weinfelderen und urigen Klöstern lockt.
Beste Reisezeit Galicien
In Galicien zeigt die Klimatabelle laut AEMET-Referenzdaten (1991–2020) im Hochsommer Tageshöchstwerte von 19 bis 20 °C, und im Vergleich zum Mittelmeer Wassertemperaturen von nur bis zu 20 °C. Daher bekommt die Region im Hochsommer besonders viele Gäste aus dem hitzegeplagten Madrid.
Von Mai bis September sind auch viele Fahrradfahrer und Wanderer unterwegs.
Strandurlaub
Juni bis September. Das Meer wird im Sommer bis zu 20 Grad warm, vor allem an den westlich gelegenen Rías Baixas. Juni und September sind für Individualisten die besten Monate, denn das Klima ist ok und die Preise für Unterkünfte und Restaurants moderat.
Wandern und Aktivurlaub
Wandern in den Nationalparks Ancares und O Courel ist im Sommer genauso beliebt wie das Radfahren. Es gibt in Galicien mehr als 60 Fahrradclubs, von denen CICLISMO GALEGO FEDERACION am bekanntesten ist. Daneben gibt es einige Reiterhöfe und Möglichkeiten für Reitausflüge, die pro Stunde zwischen 25 und 40 Euro kosten.
Beliebt ist in Galicien auch das Angeln in den vielen Flüssen, wo oft Lachs und Forellen am Haken hängen. Alles über die Lizenz erklären die jeweiligen Tourismusämter vor Ort.
Kultur und Städtetrips: Frühjahr bis Herbst
Der Februar bringt in südgalicischen Orten rund um Xinxo de Lima den Karneval, der 17. Mai ist der Tag der galicischen Literatur und der 25. Juli der Tag des Apostels in Santiago de Compostela. Das wird 2027 ein großes Ereignis, weil dieser Tag wieder auf einen Sonntag fällt (Heiliges Jahr).
Besonders in Galiciens Hauptstadt sollte man sehr früh eine Unterkunft buchen. Denn rund um den Aposteltag kommen die besten internationalen Musiker in die Stadt. Im Frühjahr und Herbst sind die Unterkünfte teils 30 bis 50 Prozent günstiger.
Die wichtigsten Orte in Galicien
Santiago de Compostela: Hauptstadt und Pilgerziel
Santiago hat 97.000 Einwohner, jeder dritte davon ist vorübergehend Student an der örtlichen Hochschule USC. Die Granitstadt rund um die Kathedrale kann man sich bestens vom Dach des Gotteshauses ansehen und stellt fest: viel Granit, wenig Bäume.
Anders ist das im Almudena-Park, wo man den schönsten Blick auf La Catedral hat. Santiago de Compostela verfügt über ein Pilgerbüro, einen sehr schönen Markt und einige gute Museen, von denen das Museo do Pobo Galego das Volkskundemuseum ist und sich besonders lohnt.
A Coruña – Die gläserne Stadt
Die Hafenstadt A Coruña heißt wegen ihrer verglasten Balkone auch Die Gläserne. Schon seit 2000 Jahren steht hier der Herkulesturm als Leuchtturm. Aktueller ist der Modegigant Zara, dessen Gründer Amancio Ortega hier seine Karriere startete.
Die Stadt feiert im August das Fest María Pita zu Ehren einer Fleischersfrau, die einst Francis Drake die Stirn bot. Und das Aquarium Finisterre ist das beste Meereskundemuseum weit und breit. Die größten Fische tummeln sich in dem 4,5 Millionen Liter großen Nautilusbecken.
Pontevedra
Die Stadt Pontevedra ist mit ihrer verkehrsberuhigten Innenstadt ein Vorbild selbst für europäische Hauptstädte. Sie ist eine charmante Provinzhauptstadt mit einem unschlagbar guten Mittelalterfest und wegen ihrer Lage perfekt als Ausgangspunkt für Touren durch Galicien.
Serra da Capelada: Disteln und Wildpferde
Bis zu 620 Meter hoch ist die Steilküste Serra de Capelada ganz im Norden von Galicien. Am 4, Sonntag im Juni kommt es hier zum Wildpferde-Rodeo (Rapa das Bestas). Die Tiere leben ansonsten frei und grasen ansonsten ganz ungestört zwischen Disteln und Pinien.
Ribeira Sacra
Schon vor 2000 Jahren war die Ribeira Sacra bei den Römern beliebt. Die Höhenlagen um 400 Meter am Fluß Sil, die moderaten Temperaturen um die 13 Grad, dazu die Böden aus Schiefer und Granit. Die Reben sind in der Gegend mit Namen Heiliges Ufer bis heute wichtig. 2500 Hektar Weinfläche ist zwar klein, aber oho.
In der Gegend gibt es erstaunlich viele Klöster, sogar eines mit drei Kreuzgängen. Doch besonders berühmt ist San Pedro de Roca, ein Felsenkloster seit dem Jahr 532, 22 km von Ourense entfernt. Nicht etwa, weil es das älteste Kloster ist, sondern weil hier der Regisseur Dani de la Torre Szenen aus seinem Film Live is Life drehte (netflix).
Ourense
Die Provinzhauptstadt Ourense (Die Goldene) kommt öfter in die Schlagzeilen, weil der Bürgermeister González Pérez Jácome mal wieder einen raushaut. So beispielsweise, dass er Fragen von Journalisten nicht mehr zulasse sondern sich ab sofort selbst befragt und die Antworten gleich mitliefert.
Die 100.000 Anwohner leben ansonsten in einer ruhigen Stadt mit Thermalquellen, einer schönen Kathedrale und einem Museo Arqueolóxico Provincial. Dieses Volkskundemuseum zeigt Steinköpfe und Äxte der Kelten, die einst in der Gegend lebten. Ihre Rundbauten (castros) sind noch erhalten.
Santa Tecla und A Guarda
Santa Tecla nahe A Guarda ist eine hochgelegene ehemalige Keltensiedlung mit Blick auf den Atlantik und auf Portugal. A Guarda selbst ist ein Grenzstädtchen mit besonderem Charme, Die farbenfrohen Häuser kennt inzwischen jeder Cineast mit Spanienfaible. Hier spielt der Film „So klingt das Leben“ über eine Folkloregruppe, die 2026 auch bei uns im Kino zu sehen ist.
Mondoñedo
Der einstige Bischofssitz Mondoñedo nahe Lugo ist ein Highlight für Fans kurioser Kirchenkunst. Die örtliche Kathedrale zeigt gotische Wandgemälde mit Heiligen sowie Narren mit nacktem Popo. Berühmt ist die quietschsüße örtliche Torte. Und im Sommer gibt es in der Umgebung häufig Wildpferde-Treibjagt (Rapa das Bestas).
O Grove /Isla A Toxa
O Grove an den Rías Baixa ist die Haupstadt des Weißweins Albariño und der Meeresfrüchte. Der Markt gehört zu den populärsten der Region und ein Marisco-Fest gibt es im Oktober. Davor liegt die kleine Insel A Toxa mit Spielkasino und Klatschreportern sowie einer Kapelle, die ganz mit Jakobsmuscheln ausgeschmückt ist.
A Coruña
Die fortschrittlichste Stadt in Galicien ist A Coruña. Die 250.000 Bewohner sind stolz auf ihren Fußballverein, auf den ältesten noch funktionierenden Leuchtturm (Faro) der Welt, auf María Pita, die einst Francis Drake vertrieb und auf den Modegiganten Inditex (Zara), der hier seinen Hauptsitz hat.
Die Hafenstadt hat einige schöne Museen, darunter das Meeresmuseum ganz im Schatten des Faro de Hércules.
Strände Galiciens: 118 blaue Flaggen
Galiciens Küste verfügt über 118 Strände mit Blauer Flagge (bandera azul). Das dürfte spanienweit Rekord sein. Die meisten dieser Praias liegen rund um den Ferienort Sanxenxo an der Westküste, wo die Wassertemperaturen im Hochsommer moderat sind.
Surfen ist an der raueren Costa da Morte beliebt, der sogenannten Todesküste. In A Coruña befindet sich die Surfschule Bastiagueiro. Sie liegt in der Straße Don Bosco Nummer 3, direkt am Hausstrand Riazor.
Spektakulär ist der Kathedralenstrand nahe Ribadeo an den Rías Altas. Bei Ebbe sehen die Felsformationen aus, als würde man sich tatsächlich in einem gotischen Gotteshaus befinden. Die Praia As Catedráis ist so gut besucht, dass man an Ostern und im Hochsommer reservieren muss unter Reserva de visitas á praia de As Catedrais.
Unterkünfte Galicien: von günstig bis gehoben

Hostals und Hotels: 15 bis 120 Euro pro Nacht
Hostals in Galicien starten ab 18 bis 25 Euro im Mehrbettzimmer. Pensionen und Hostales bieten Doppelzimmer ab 50 Euro. Campingplätze kosten ab 30 bis 45 Euro pro Stellplatz inklusive Strom. Das Infoamt in Santiago de Compostela hat dazu eine Broschüre. Hotels von 1 bis 5 Sternen kosten zwischen 80 und 300 Euro.
Paradores
Die Paradores sind staatliche Unterkünfte und ein Doppelzimmer bekommt man ab rund 100 Euro. Besonders attraktiv sind die Paradores in Baiona, Vilalba und Muxia. Die dortige Herberge ist die Neueste der Kette in Nordwestspanien. Infos unter www.paradores.es
Landhäuser: Casas Rurales
Vor allem im Landesinnern gibt es viele Casas Rurales. Ein echtes Highlight ist das Casal de Cris wenige Kilometer von Pontevedra entfernt. In der Ortschaft Tenorio bietet die Betreiberin Cris ein uriges Landhaus mit Kabinen, guter Küche und einer unbeschreiblichen Ruhe für rund 60 Euro das Doppelzimmer an. Früh buchen ist wichtig, denn das O Casal steht auch im Reisetaschenbuch Galicien & Jakobsweg (DuMont). Infos unter ocasaldecris.es
Anreise Galicien: Flug, Auto, Bahn
Flughafen Santiago de Compostela (Rosalía de Castro)
Der Flughafen liegt 12 Kilometer nordöstlich von Santiago de Compostela südwestlich von Alicante. Er kam 2026 in die Schlagzeilen, weil er wegen Umbauarbeiten bis Ende Mai geschlossen war. Er schloss 2025 mit 3,1 Millionen Passagieren ab, ein Minus von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Lufthansa bietet Direktflüge ab München und Frankfurt, Vueling zusätzlich ab Berlin, Frankfurt, Düsseldorf und Zürich.
Der Stadtbus Linie 6A fährt alle 30 Minuten für unter 2 Euro zum zentralen Busbahnhof der Pilgerstadt. Taxis haben einen Fixpreis von 21 Euro.
Mit der Bahn
Von Norddeutschland geht es über Paris, von Süddeutschland über Genf, Grenoble und Bayonne. Infos unter bahn.de und renfe.es
Mit dem Bus
Günstig aber anstrengend. Eine Fahrt von Frankfurt nach Santiago de Compostela dauert mindestens 30 Stunden und kostet rund 250 Euro.
Mit dem Auto
Der ADAC empfiehlt mindestens zwei Übernachtungen auf der Strecke. Die Übernachtung auf halbem Weg in Frankreich ist besonders günstig in den Formule1-Hotels direkt an der Autobahn.
Mietwagen vor Ort
Am Flughafen von Santiago de Compostela gibt es Schalter u.a. von Sixt und Europcar. Der Preis pro Tag liegt bei rund 40 Euro.
Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten
Wandern in Galicien
Beim Wandern fällt einem natürlich zunächst der Jakobsweg ein. Doch es führen ausgeschilderte Wanderwege auch durch die Naturparks O Courel und Ancares. Ein besonderer Tipp ist der älteste Naturpark Montze Aloia 8 Kilometer nördlich von Tui in Südgalicien. Start und Ziel ist die Herberge Reufugio Miguel Regueira.
Für die 8,9 Kilometer vor bei an Kastanienbäumen und Stechpalmen braucht man rund 3 km. Der Weg ist leicht und auch für Familien geeignet. Mit etwas Glück sieht man auch kleine Wildpferde, die hier oft grasen. Sie leben hier schon immer in Freiheit, weil sie für den Ackerbau nicht kräftig genug sind.
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Wassersport
Es gibt rund 40 Sporthäfen und Segelschulen an den Rías Baixas im Süden Galiciens. Surfen ist rund um Ferrol weiter nördlich beliebt wegen dem hohen Wellengang. In Tui gibt es Raftingkurse für Exkursionen auf dem Grenzfluss Miño zwischen Galicien und Portugal.
Themenpark O Pasatiempo in Betanzos
Um das Jahr 1900 entstand der Freizeitpark von Betanzos mit Geldern eines steinreichen Händlers. Der sogenannte Güell-Park Galiciens aus Zement zeigt alle möglichen Fabelwesen und die neueste Technik der damaligen Zeit vom Zeppelin bis zum Schnurtelefon. Täglich 10-13, 16- 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
Kultur und Fiestas
Die Hogueras de San Juan in A Coruña um den 24. Juni in A Coruna gehören zu Galiciens großen Fiestas. Daneben feiert die Hafenmetropole den ganzen August über das Stadtfest María Pita.. Am 25. Juli wiederum ist in Santiago de Compostela der Tag des Apostels Jakob. Vor allem im September und Oktober gibt es Feste zu Ehren der Meeresfrüchte und des Weins, darunter in O Grove, Cambádos und Noia.
Übrigens: Ende Juli – kein Scherz – feiert die Ortschaft Silleda nahe Lalín die Festa da Paella, obwohl dort weit und breit kein Reis wächst. Stichtag ist 2026 der 29.. Juli.
Essen und Trinken in Galicien
Die lange Küste Galiciens und das grüne Hinterland sorgen für unglaublich viele Produkte, die in ganz Spanien beliebt sind: Pfefferschoten aus Padrón, Kartoffeln aus Ourense, Langusten aus A Guarda, Thunfisch aus O Grove, Entenmuscheln von der Costa da Morte, Austern aus Vigo und die angeblich besten Tortillas in Betanzos.
Galicien hat darüber hinaus vor der großen Hafenstadt Vigo die meisten Miesmuschelflöße Europas, genannt bateas. Kein Wunder, dass gehobene Restaurants in Madrid Privatflieger haben, um die Ware frisch in die Hauptstadt zu bringen.
Ein Klassiker ist in Galicien übrigens die Empanada, eine Teigtasche gefüllt mit dem, was man zur Hand habt. Die Thunfisch-Empanada (empanada de atún) ist besonders beliebt.
Führende Biermarke ist Estrella Galicia, die Weine Albariño und Ribeiro sind angesehene Vinos Blancos, also Weißweine. Orujo wiederum ist ein Tresterschnaps, der erhitzt auch Queimada heißt, ein sogenannter Hexenpunsch
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Tipps zum Bestellen
Mittagessen ab 14 Uhr, Abendessen frühestens 20:30 Uhr.
Menú del día (Tagsmenü) mit 3 Gängen und Getränk: 12 bis 18 Euro.
Praktische Tipps für den Galicien-Urlaub
Galicien gilt als sicher, Überfälle und Taschendiebstahl gibt es äußerst selten. Die Region ist ja auch für eine ganz andere Sünde legendär: Kokainhandel.
Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) sind Notfälle abgedeckt. Größere Krankenhäuser gibt es in Vigo, Santiago und A Coruña. Apotheken (grünes Kreuz) sind dicht verteilt, Notdienste ausgeschildert.
Leitungswasser ist überall trinkbar. Mineralwasser kostet ab 0,30 Euro pro 1,5-Liter-Flasche.
Notfallnummern (kostenlos)
112: Allgemeiner Notruf Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst
091: Nationale Polizei (Policía Nacional, zuständig für Städte)
062: Zivilgarde (Guardia Civil, zuständig für ländliche Gebiete)
092: Lokale Polizei (Policía Local)
061: Medizinischer Notdienst (Urgencias Médicas)
Sprache
In Galicien sind zwei Sprachen offiziell: Castellano (Spanisch) und Galicisch. In Tourismusorten reicht Spanisch oder Englisch problemlos. Viele Speisekarten sind zweisprachig. Auf Deutschkenntnisse sollte man nicht hoffen. Stattdessen bietet sich die App Google Lens an, womit man Speisekarten und andere Texte ins Deutsche übersetzen kann.
Bezahlen
Kartenzahlung (Visa, Mastercard) wird fast überall akzeptiert, kontaktlos ist Standard. Trinkgeld 5 bis 10 Prozent bei guter Bedienung, nicht verpflichtend. Geldautomaten der großen Banken (Caixabank, BBVA, Sabadell) sind flächendeckend vorhanden.
Nützliche Apps
AEMET, Moovit (TRAM-Fahrpläne), TheFork (Restaurant-Reservierungen). Dank EU-Roaming funktionieren alle DACH-SIM-Karten ohne Aufpreis.
Galicien mit Kindern
Einer der schönsten Spielplätze ist der über dem Aufzug (Elevador) in A Coruña: buddeln, schaukeln und klettern mit bestem Blick auf den Atlantik. A Coruña hat auch das beste Meeresmuseum Nordspaniens, wo Kinder auch im Restaurant auf ihre Kosten kommen.
Einer der schönsten Tierparks ist der Marcelle Natureza nahe Lugo. Auf der einstigen Straßenfarm leben heute Bären und Wölfe.
Geheimtipps: Galicien abseits der Pilgermassen
Im Landesinnern von Galicien gibt es Orte, in der fast noch nie ein Deutscher war. Einer davon ist die Kleinstadt Lalín. Sie liegt weder am Jakobsweg noch am Atlantik. Dabei hat sie einiges zu bieten. Kunstliebhaber finden 22 km nordwestlich das romanische Kloster Carboeiro, in dem schon Schlagersänger Enrique Iglesias aufgetreten ist.
Besonders gute Empanadas und Steaks serviert Diego López im Restaurant La Molinera . Für den Café danach bietet sich das Café Jácome in der Straße Alcalde Ferreiro an: Barkeeper Manuel serviert hervorragenden Café con leche.
Es gibt sogar einen Modeschneider hier, der ausschließlich für Männer arbeitet: Florentino. Sein Shop liegt in der Straße Pintor Laxeiro.












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