Maras Traum und Venezuelas Chance

Reisepudel Archibald schaffte es einst durch ganz Europa. Reisehündin Mara belässt es nicht dabei. Sie ist dort unterwegs, wo trotz Krisen und Erdbeben gerade der Tourismus aufblüht: in Venezuela.

Hallo liebe Leser! Ich bins, Mara. Vor kurzem hab ich noch im Schwarzwald Tannenzapfen beschnüffelt. Das war ganz neu für mich, aber wie mein Herrchen Juan immer sagt: „Ein guter Stratege muss wissen, wie man sich anpasst.“

Also habe ich mein liebstes rosa Halsband eingepackt, die deutschen Wälder gegen die Karibik eingetauscht und bin mit Herrchen nach Venezuela geflogen.

Wellen statt Bäche, Krebse statt Tannenzapfen. Herrchen leistet dort gerade Pionierarbeit, spricht mit Schweizern, Italienern und Spaniern über Investitionen in den tropischen Tourismus der Zukunft. Er sagt: Europäisches Kapital liebt unberührte Strände.

Stimmt das denn? Wir haben das getestet und einen Roadtrip gemacht wie einst Archibald, um die allerbesten Orte auszukundschaften.

Da saß ich also auch im Auto und sah statt Madrid endlose Alleen aus Palmen am Fenster vorbeiziehen. An der Küste angekommen, haben wir im Isla Linda Hotel Boutique eingecheckt – ein 4-Sterne-Privathotel mit den freundlichsten, tierlieben Menschen, die man sich nur vorstellen kann!

Zum Mittagessen gab es für Herrchen keine Forelle Blau. Es gab einen riesigen, knusprigen ganzen Fisch mit goldgelben, krossen Scheiben namens Tostones (frittierte Kochbananen). 

Ich saß unter dem Tisch und hörte ihn sagen: "Der lokale Gastronomiesektor ist absolut wettbewerbsfähig." Wuff.

Venezuela zwischen Schlamm und Schönheit

Doch dann das: ich rannte hinunter zum Strand und erstarrte. Das Meer war weder türkis und funkelnd. Es sah aus wie eine gigantische Schlammschale. Das Erdbeben hatte die Küstenlinie erschüttert, den Meeresboden aufgewühlt und das Wasser in Ufernähe komplett braun gefärbt. Habt Ihr davon gehört?

Herrchen meinte: „Tut mir leid, Mara. Heute wird nicht geschwommen, aber schon bald.“

Denn er weiß: Wenn man internationale Investoren berät, darf man nicht nur die Postkarten-Version eines Landes betrachten. Man muss sehen, wie es mit Herausforderungen umgeht. Ein unerwartetes Naturereignis, sagt Herrchen, sei der ultimative Stresstest. Sein Job ist es nun, europäischen Investoren zu zeigen, wie man den langfristigen Wert erkennt – selbst wenn das Wasser im Moment an manchen Stellen trüb aussieht.

Zum Baden sind wir einfach mit dem Boot rausgefahren zu den vorgelagerten Koralleninseln im Nationalpark Morrocoy. Gesehen haben wir weißen Sand, kristallklare Wellen und viel Platz zum Toben und Relaxen. Ein Paradies für Hund und Herrchen. Jetzt erst Recht.

So, bis zum nächsten Mal. ich lege mich jetzt erst einmal in den Schatten einer Palme.

Eure Mara.

PS: juanfiguerallp(a)gmail.com

Eure Meinung

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

* Diese Felder sind erforderlich.

Seien Sie der Erste, der kommentiert