Spanien international: Außenpolitik, EU und globale Rolle
Spanien führt unter Sánchez einen eigenständigen außenpolitischen Kurs. Madrid kritisiert die US-Politik und das Vorgehen Israels deutlicher als die meisten EU-Staaten und erkannte 2024 den Staat Palästina an. Im Streit um die NATO-Verteidigungsausgaben legte sich Madrid offen mit Washington an; ein geleaktes Pentagon-Memo forderte sogar die Suspendierung Spaniens.
2025 einigten sich Madrid und London nach jahrzehntelangem Ringen auf eine Lösung für Gibraltar. Die Einigung sieht vor, dass der Felsen Teil des Schengen-Raums wird, wobei Spanien Verantwortung für die Grenzkontrollen übernimmt.
Außerdem positioniert sich Spanien als Brücke zwischen Europa und Lateinamerika. Die historischen, sprachlichen und wirtschaftlichen Bindungen prägen Madrids Diplomatie. Hier ordnen wir ein, wie Spaniens Positionen die EU und das transatlantische Verhältnis verändern.
Artikel zur Außenpolitik
Top-Thema
• Während andere Regierungschefs in Europa eher zögerlich reagierten, zeigt Spanien seit Kriegsbeginn im Iran eine klare Kante:
Wie Spanien Europa den Spiegel vorhält
Weiterführende Artikel
• Viele glauben es, aber die internationalen Regeln sind anders:
Zerbricht die NATO wegen Spanien?
• Es liegt an der Geschichte, an einem anderen Umgang mit Palästina:
Spaniens Konfrontation mit Israel
• Wie die Karten in Europa nach der Ungarnwahl neu gemischt werden. Und wie Spaniens internationaler Einfluss dabei aussieht:
Europa-Neuordnung nach der Ungarnwahl
• Kuschen ist nicht die Haltung der spanischen Regierung gegenüber Trump:
Spanien als Vorreiter gegen Trumps Krieg
• Geht das überhaupt, Herr Trump? Wie der amerikanische Präsident gegen Madrid poltert:
Trump droht Spanien mit Handelsabbruch (Kommentar)
Meistgelesen
• Gibraltar – The Rock steht am Anfang vom Ende
• Sánchez’ Alleingang in der Irankrise
Auch von Interesse
• Aufenthaltsstatus für 500.000 Menschen
• Weltmächte im Niedergang


Seien Sie der Erste, der kommentiert