Klappe und Action: Wie Spanien zur Filmkulisse Hollywoods wurde

Clint Eastwood ritt durch die Wüste von Almería, Halle Berry stieg am Strand von Cádiz aus dem Wasser und Arya Stark floh durch die Gassen von Girona. Seit den 1960er Jahren nutzt die internationale Filmindustrie Spanien als Drehort für Blockbuster, Serienepen und Autorenfilme. Eine Reise durch sechs Jahrzehnte Kino – quer über die Iberische Halbinsel.

von Alexander Gresbek (Text und Illustrationen)

Die Geschichte beginnt mit einem Mann, der kein Regisseur war, sondern Produzent: Samuel Bronston. Der in Bessarabien geborene Filmproduzent erkannte in den späten 1950er Jahren, was Spanien Hollywood bieten konnte: niedrige Lohnkosten, willige Behörden, Sonnentage ohne Ende und eine Landschaft, die von Wüste über Gebirge bis Mittelmeerküste alles hergibt.

Bronston kaufte die Chamartín-Studios in Madrid und drehte in rascher Folge Monumentalfilme, die das Kino der frühen 1960er prägten: El Cid (1961) mit Charlton Heston und Sophia Loren, König der Könige (1961), 55 Tage in Peking (1963) und Der Untergang des Römischen Reiches (1964).

Die Region Madrid wurde zur Kulisse für das halbe Weltkino. Bronstons Produktionen nutzten die Plaza von Chinchón, die Granitfelsen von La Pedriza bei Manzanares el Real, die Flusslandschaft des Alberche bei Aldea del Fresno, die Berge von Navacerrada und Schauplätze in der Hauptstadt selbst, vom Retiro-Park bis zum Königspalast. Auch für Stanley Kubricks Spartacus (1960) entstanden die großen Schlachtsequenzen in der Madrider Umgebung, bei Colmenar Viejo.

Das Franco-Regime stellte 8.000 Infanteriesoldaten als Komparsen bereit – unter der Bedingung, dass keiner von ihnen auf der Leinwand sterben durfte. Hauptdarsteller Kirk Douglas reiste allerdings nicht nach Spanien; kreatives Editing kaschierte die geteilte Produktion zwischen Kalifornien und Kastilien.
'
Als die Produktionsfirma 20th Century Fox für Kleopatra (1963) im Februar 1963 die Schlacht von Pharsalus nachdrehte, fiel die Wahl erneut auf Almería. 1.500 Komparsen und fast 1.000 Pferde kamen zum Einsatz. Der Film, der das Studio an den Rand des Ruins trieb, wurde überwiegend in Italien und Ägypten gedreht – doch die Schlachtszenen gehörten zu den Teilen, die Spanien beisteuerte.

Sergio Leone und der Wilde Westen

Die Wüste von Tabernas bei Almería gilt als einzige Wüste auf dem europäischen Festland nach strenger klimatischer Definition. Trockene Schluchten, staubige Ebenen, eine Landschaft, die nach Revolverhelden und Pferdegalopp verlangt. Sergio Leone erkannte das 1964, als er Für eine Handvoll Dollar drehte und den Serienstar Clint Eastwood – bis dahin vor allem als Rowdy Yates in der TV-Westernserie Rawhide bekannt – in die Hauptrolle setzte.

Der Film wurde ein Welterfolg. Die Dollar-Trilogie entstand an Drehorten in der Provinz Almería und in der Madrider Sierra, wo 1962 eigens das Western-Dorf Golden City bei Hoyo de Manzanares errichtet worden war. Für ein paar Dollar mehr (1965) nutzte dieselben Kulissen, und für Zwei glorreiche Halunken (1966) kamen Drehorte im Tal des Río Arlanza bei Burgos hinzu. 1968 folgte Spiel mir das Lied vom Tod mit Henry Fonda und Charles Bronson.

Die berühmte Eröffnungssequenz – drei Revolvermänner warten schweigend auf einen Zug – wurde am Geisterbahnhof von La Calahorra bei Guadix in der Provinz Granada gedreht. Weitere Eisenbahnszenen entstanden entlang der stillgelegten Strecke Guadix–Hernán-Valle. Die Sweetwater Ranch baute das Team in der Tabernas-Wüste; sie steht heute noch und ist als Western Leone zugänglich. Der spanische Dreh allein dauerte zweieinhalb Monate.

Über 200 Western entstanden in den 1960er und 1970er Jahren in Spanien. Die Originalkulissen von Leones Dollar-Filmen lassen sich als Themenpark Oasys MiniHollywood bei Tabernas besichtigen. Wer durch die staubigen Straßen zwischen den Saloon-Fassaden läuft, hört fast die Filmmusik von Ennio Morricone.

Offiziersclub in Sevilla, Aufmarsch in der Sierra

Parallel zu den Italo-Western entdeckte ein anderer Regisseur Spanien für ein ganz anderes Genre: das historische Epos. David Lean drehte Teile seines Lawrence von Arabien (1962) in Sevilla. Die Plaza de España, dieser monumentale Halbkreis aus Backstein und Keramik, wurde zum britischen Offiziersclub in Kairo. Weitere Szenen entstanden in der Sierra Nevada, wo die schneebedeckten Berge den Marsch der arabischen Armee durch das Gebirge darstellten.

Drei Jahre später ging Lean noch weiter. Doktor Schiwago (1965), sein Epos über Liebe und Revolution im zaristischen Russland, entstand fast vollständig in Spanien. Das Buch war in der Sowjetunion verboten, ein Dreh dort undenkbar. Also verwandelte Lean das Madrider Viertel Canillas in eine Straße Moskaus, filmte Winterlandschaften in Soria, Salamanca und Segovia.

Die Beerdigung von Schiwagos Mutter wurde in La Calahorra bei Granada gedreht, mit der Sierra Nevada im Hintergrund. Der Film gewann fünf Oscars.

Bond, James Bond, am Strand von Cádiz

Auch der berühmteste Geheimagent der Filmgeschichte hat mehrfach in Spanien Station gemacht. Schon 1963 drehte die Produktion von Liebesgrüße aus Moskau Szenen in Madrid. 1999 eröffnete Die Welt ist nicht genug mit einer Sequenz in Bilbao: Bond (Pierce Brosnan) besucht eine Schweizer Bank direkt gegenüber dem damals noch neuen Guggenheim-Museum, bevor eine Verfolgungsjagd einsetzt. Gedreht wurde vom 16. bis 18. Februar 1999 im Baskenland; weitere Spanien-Szenen für denselben Film entstanden bei Cuenca, wo die Ölpipeline-Sequenzen gefilmt wurden.

Die bekannteste Bond-Szene mit Spanien-Bezug stammt aus Stirb an einem anderen Tag (2002): Halle Berry steigt in einem orangefarbenen Bikini aus dem Meer, angeblich auf Kuba. Tatsächlich filmte das Team am Strand La Caleta in Cádiz. 

Die Hafenstadt an der andalusischen Atlantikküste bot mit ihrer kolonialspanischen Architektur einen überzeugenden Ersatz für Havanna, das politisch als Drehort nicht infrage kam.

Spielberg in der Wüste: Indiana Jones

1988 kam Steven Spielberg nach Almería, und mit ihm Harrison Ford und Sean Connery. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) nutzte die Tabernas-Wüste für die berühmte Panzer-Verfolgungsjagd und die Playa de Monsul im Naturpark Cabo de Gata für eine Strandszene.

In der Provinz Granada verwandelte sich der Bahnhof von Guadix in die fiktive türkische Stadt Iskenderun. Rund 200 Komparsen aus der Region wurden dafür engagiert. Aufmerksame Zuschauer entdecken im Film vereinzelt Einheimische, die es ohne Kostüm ins Bild geschafft haben.

Spielberg wollte ursprünglich auch in der Alhambra drehen. Die Verwaltung der Palastanlage verweigerte jedoch die Genehmigung. Sein ursprünglicher Plan, einen Rolls-Royce durch die Nasridenpaläste fahren zu lassen, blieb ein Gedankenspiel.

Sevillas Plaza de España: Bühne für Galaxien und Diktatoren

Kein einzelner Ort in Spanien hat es in so viele verschiedene Filme geschafft wie die Plaza de España in Sevilla. Der 1929 für die Iberoamerikanische Ausstellung errichtete Halbkreis-Bau mit seinen Kachelbildern und Kanälen taucht in einer erstaunlichen Bandbreite von Produktionen auf.

In Star Wars: Episode II (2002) wurde die Plaza zum Palast von Naboo, durch den Natalie Portman als Padmé Amidala und Hayden Christensen als junger Anakin Skywalker spazieren. David Leans Lawrence von Arabien nutzte sie als Offiziersclub. Sacha Baron Cohen verwandelte sie für Der Diktator (2012) in den Palast des fiktiven Herrschers Aladeen. Wer die Plaza heute besucht, trifft dort verlässlich auf Filmfans, die Szenen nachstellen.

Ridley Scott: Stammgast auf der iberischen Halbinsel

Ridley Scott hat Spanien über Jahrzehnte hinweg als Drehort genutzt. Für Gladiator (2000) wählte er die Region um Trujillo in der Extremadura als Heimat des Protagonisten Maximus in der römischen Provinz Hispania. Die mittelalterliche Stadt mit ihren Steinmauern und der weiten Ebene davor gab eine überzeugende antike Landschaft ab.

Für Königreich der Himmel (2005) mit Orlando Bloom und Eva Green drehte Scott an der Burg Loarre in Huesca, in Ávila, Segovia und Córdoba. In Sevilla dienten die Casa de Pilatos und der Alcázar als Palast König Balduins IV. von Jerusalem. Scott wollte auch die Mezquita in Córdoba nutzen, doch das Domkapitel verweigerte die Genehmigung.

2014 kehrte Scott für Exodus: Götter und Könige nach Andalusien zurück. Die Wüste von Almería stand erneut für Ägypten, und für die Teilung des Roten Meeres filmte das Team am Strand Risco del Paso auf Fuerteventura, der mit seinem flachen Wasser und der Weite die perfekte Illusion erzeugte.

Matt Damon auf Teneriffa, Tom Cruise in Sydney

Matt Damon alias Jason Bourne tauchte gleich zweimal in Spanien auf. In Das Bourne Ultimatum (2007) dienten Straßen in Madrid als Kulisse für ein angeblich in Turin gelegenes Café, in dem ein Journalist seinen Kontaktmann trifft. In Jason Bourne (2016) wurde Teneriffa zur Allzweck-Location: Die größte Kanarische Insel spielte gleichzeitig Beirut, Reykjavik und Athen – Flughafen und Straßenzüge wechselten je nach Szene die Identität.

Eine Kuriosität am Rande: Mission: Impossible II (2000) zeigt Tom Cruise bei einer angeblichen Semana Santa in Sevilla, in der gleichzeitig Fallas-Figuren verbrannt werden und San-Fermín-Stimmung herrscht. Anthony Hopkins kommentiert den Kulturmix im Film trocken als Ärgernis. 

Tatsächlich wurde die Szene allerdings gar nicht in Spanien, sondern im Sydneyer Stadtteil The Rocks gedreht, wo eine Häuserzeile georgianischer Reihenhäuser als Sevilla herhalten musste. Hollywoods Spanien-Bild in Kurzform.

Barcelona als Paris: Das Parfum

Acht Länder bereiste das Team von Regisseur Tom Tykwer, bevor es sich entschied: Das Paris des 18. Jahrhunderts würde man nicht in Frankreich drehen, sondern in Barcelona. Für Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders (2006) verwandelte sich das Gotische Viertel der katalanischen Hauptstadt in einen Pariser Fischmarkt.

Zweieinhalb Tonnen Fisch und eine Tonne Fleisch verteilte die Crew in den Gassen; der Geruch war kilometerweit wahrnehmbar. Die Burg Sant Ferran in Figueres wurde zur Gerberei und zum Stadttor von Paris, Girona lieferte Wald- und Bergszenen. Die Massenszene im Poble Espanyol, dem Freilichtmuseum auf dem Montjuïc, erforderte 750 Komparsen und über eine Woche Drehzeit.

Mit einem Budget von rund 60 Millionen Dollar war der Film damals die teuerste deutsche Produktion aller Zeiten. Ben Whishaw, Dustin Hoffman und Alan Rickman spielten die Hauptrollen.

Woody Allen, Nicole Kidman und Javier Bardem

2008 widmete Woody Allen Barcelona einen ganzen Film. Vicky Cristina Barcelona mit Javier Bardem, Penélope Cruz und Scarlett Johansson spielte nicht nur in der Stadt, sondern handelte auch von ihr – von ihrer Architektur, ihrem Licht und Lebensgefühl. Penélope Cruz gewann für ihre Rolle den Oscar als beste Nebendarstellerin und die Statue von Woody Allen steht im Zentrum von Oviedo, wo das Filmteam auch einige Szenen drehte.

Schon 2001 hatte der spanische Regisseur Alejandro Amenábar bewiesen, dass Spanien nicht nur Kulisse sein kann, sondern auch Produktionsstandort für englischsprachige Genrefilme. The Others mit Nicole Kidman wurde komplett in Spanien gedreht, obwohl der Film auf der Kanalinsel Jersey spielt. Amenábars viktorianisches Geisterhaus-Drama spielte weltweit über 200 Millionen Dollar ein.

Game of Thrones: Westeros liegt in Andalusien

Keine Produktion hat Spanien in den 2010er Jahren so konsequent als Drehort genutzt wie Game of Thrones. Ab Staffel 5 filmte die HBO-Serie an zahlreichen Standorten im Land. Der Alcázar von Sevilla, das älteste noch genutzte Königsschloss Europas, wurde zu den Wasserpalästen von Dorne, Sitz des Hauses Martell. Die maurischen Bögen, die Stuckarbeiten und die Gärten mit ihren Orangenbäumen brauchten kaum Nachbearbeitung, um nach der fiktiven südlichen Region von Westeros auszusehen.

In Girona verwandelte sich die mittelalterliche Altstadt in die Freie Stadt Braavos. Die Kathedrale mit ihrer breiten Freitreppe wurde zur Großen Septe von Baelor, auf deren Stufen Jaime Lannister seinen dramatischen Auftritt hatte. Arya Stark rannte durch die Carrer del Bisbe Josep Cartaña, vorbei an romanischen Fassaden und arabischen Bädern.

Die Stierkampfarena von Osuna bei Sevilla diente als Große Kampfarena von Meereen. Das römische Amphitheater von Itálica, 20 Minuten von Sevilla entfernt, wurde zum Schauplatz des Treffens zwischen Cersei und Daenerys in Staffel 7. In Cáceres standen die engen Gassen und hohen Steinmauern der Altstadt für King’s Landing. Peñíscola an der Küste Castellóns wurde ebenfalls zu Meereen, und die Felseninsel San Juan de Gaztelugatxe im Baskenland, verbunden mit dem Festland durch einen schmalen Fußweg über 241 Stufen, wurde zu Dragonstone, der Inselfestung von Daenerys Targaryen.

Panzer auf Teneriffa, Schnee in der Sierra Nevada

Auch die Kanarischen Inseln haben sich als Drehort für Blockbuster etabliert. Für Fast & Furious 6 (2013) wichen die Filmemacher von England nach Teneriffa aus, weil die britischen Behörden bei Explosionen und Hochgeschwindigkeitsszenen auf öffentlichen Straßen nicht mitspielen wollten.

Auf der Insel dagegen war alles möglich: Ein unfertiger Autobahnabschnitt zwischen Adeje und Guía de Isora wurde zur Rennstrecke, Brücken wurden für die Kamera gesprengt, Militärpanzer rollten über frischen Asphalt. Die Einheimischen verfolgten die Dreharbeiten von den Hängen des Teide aus und luden ihre Smartphone-Videos auf YouTube hoch.

Dass Spanien auch für ganz andere Produktionen erste Wahl bleibt, bewies 2022 der spanische Regisseur J.A. Bayona. Für den Netflix-Film Society of the Snow (2023), der den Flugzeugabsturz in den Anden von 1972 rekonstruiert, suchte sein Team weltweit nach geeigneten Drehorten. Die Wahl fiel auf die Sierra Nevada in Andalusien.

In drei verschiedenen Höhenlagen baute die Produktion Nachbildungen des Flugzeugwracks auf: bei der Laguna de las Yeguas auf 3.000 Metern, in Pradollano auf 2.000 Metern und auf 1.000 Metern Höhe. 300 Crewmitglieder arbeiteten unter extremen Bedingungen. 

Der Film wurde für zwei Oscars nominiert und vertrat Spanien in der Kategorie Bester internationaler Film.

Wes Anderson in Chinchón und Blade Runner in Barcelona

In jüngster Zeit haben weitere prominente Regisseure Spanien entdeckt. Wes Anderson drehte Teile seines Asteroid City (2023) in Chinchón, einem Ort südlich von Madrid, dessen runder Hauptplatz seit Jahrhunderten als Stierkampfarena, Theaterkulisse und Marktplatz dient. Anderson nutzte die ockerfarbenen Fassaden und das trockene Licht Kastiliens für seine pastellfarbene Retrofantasie.

Terminator: Dark Fate (2019) filmte Actionszenen in Madrid. Die Netflix-Serie The Crown nutzte ebenfalls spanische Drehorte, darunter Mallorca. Und mit Blade Runner 2099, der Amazon-Serie zum Ridley-Scott-Universum, fanden 2024 Dreharbeiten in Barcelona statt, betreut von der Produktionsfirma Palma Pictures.

Warum immer wieder Spanien?

Die Gründe, warum die Filmindustrie seit sechs Jahrzehnten nach Spanien zurückkehrt, haben sich über die Jahre verschoben, aber nie an Gewicht verloren. In den 1960ern waren es vor allem die niedrigen Kosten: Komparsen, Handwerker und Unterkünfte kosteten einen Bruchteil dessen, was Hollywood oder London verlangten. Dazu kam das Klima, das planbare Außendrehs ermöglichte.

Heute spielen Steuervorteile eine zentrale Rolle. Spanien bietet internationalen Film- und Fernsehproduktionen einen Steuernachlass von 30 Prozent. Die Infrastruktur hat sich professionalisiert: In Tres Cantos nördlich von Madrid betreibt Netflix seit 2019 seinen ersten europäischen Produktions-Hub, Madrid Content City, mit zehn Studios auf 22.000 Quadratmetern.

Dort entstanden Serien wie La Casa de Papel und Élite, aber auch internationale Produktionen wie Kaos mit Hugh Grant. In Alicante wurden die Ciudad-de-la-Luz-Studios wiedereröffnet. Erfahrene spanische Crews, die seit Jahrzehnten mit internationalen Teams arbeiten, gelten als hochkompetent.

Der entscheidende Faktor bleibt die Geografie. Auf der Iberischen Halbinsel finden sich auf vergleichsweise engem Raum Wüste (Almería), Hochgebirge (Sierra Nevada, Pyrenäen), mittelalterliche Altstädte (Girona, Cáceres), maurische Paläste (Sevilla, Granada), atlantische Strände (Cádiz), mediterrane Küsten (Costa Brava, Balearen) und vulkanische Inseln (Kanaren). Kaum ein anderes Land in Europa bietet diese Bandbreite.

Quellen: IMDb, Variety, Wikipedia (EN/DE), movie-locations.com, Netflix Tudum, Madrid Film Office, Tenerife Film Commission, TCM, Screen Daily, Spain Screen

Der Autor

Als Kenner der Costa Blanca lebt Alexander Gresbek seit vielen Jahren in der spanischen Region am Mittelmeer. Der Journalist und Buchautor befasst sich mit spanischer Kultur und Traditionen. Zu seinem aktuellen Titel Die Costa Blanca Für Kluge Köpfe (erhältlich bei amazon) hier die Buchrezension.

Weitere Themen zum Film

Filmdiva im Greisenalter: Interview mit Benedicta Sánchez

Porträt des Schauspielers Mario Casas

Porträt des Regisseurs Pedro Almodóvar