Berglandschaft
Die in Nordspanien liegenden Picos de Europa sind bei Bergwanderern beliebt © tb

Neuer Klettersteig in den Picos de Europa

Mit einem neuen Klettersteig haben die im Kantabrischen Gebirge liegenden Picos de Europa eine weitere Attraktion. Reizvoll ist auch die Hängeseilbrücke zur Bergwand hin. Ausgangspunkt der Tour ist der kleine Ort Posasa de Valdeón.


von Marcos Fernández Vacas


Die circa 470 Einwohner zählende Gemeinde liegt in der Region Kastilien. Zusätzlich erstreckt sich der Gebirgszug auch noch über Teile der Regionen Asturien und Kantabrien. Ein lohnendes Ziel für Bergwanderer.

Bergtour mit hohem Schwierigkeitsgrad

Die Hängeseilbrücke ist 35 m lang und liegt 30 m über den Fluss Cares. Der neue Klettersteig in den Picos de Europa ist 800 m lang. Er hat einen hohen Schwierigkeitsgrad, daher sollten Anfänger nur mit professioneller Begleitung die Tour wagen. Experten der Bergsteigervereine bieten Kurse an. Vorgeschrieben sind auch das Tragen eines Schutzhelmes, ein Klettergurt sowie Kletterschuhe. Der Aufstieg ist nur gesichert möglich.

Bergfans aus den umliegenden Regionen

Um die drei Stunden dauert diese anspruchsvolle Bergtour. Die Verantwortlichen rechnen laut der Tageszeitung El Diario de León zunächst mit dem einheimischen Tourismus. Daher richten sich erste Werbeaktionen an Interessierte aus den benachbarten Regionen. Besonders Naturliebhaber aus Asturien und Kantabrien sind im Visier der Veranstalter, aber auch die Naturfreunde aus dem Baskenland. Auch deutschsprachige Reisende sind natürlich willkommen, wobei die Kommunikation mit den Bergführern eher mit Händen und Füßen funktioniert.

 

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