Schiffe aus Spanien auf einem Bild im Museum für Seefahrt in Madrid, Spanien
Geschichte Spaniens im Überblick. Die Seemacht von einst, tb
Historisches Foto aus Andalusien
Historisches Foto aus Andalusien

Spaniens Geschichte im Überblick

Die Geschichte Spaniens ist so vielfältig wie das Land: beherrscht von Römern und Arabern, wurde Spaniens selbst zum Eroberer Lateinamerikas. Es gab herrschsüchtige Könige, geniale Maler, Revolten und Bürgerkrieg. Erst seit Francos Tod ist es ruhiger geworden im Land. Auch wenn die Wirtschaftskrise heute für das Land am besten bald wieder selbst Geschichte wäre. Doch seit 2015 geht es für Spanien langsam wieder bergauf. Hier ein Überblick:

Höhlenbilder und Totenkult: Die bis heute weitgehend erhaltenen Höhlenmalereien markieren am deutlichsten das Leben während der Steinzeit auf der Iberi­schen Halbinsel. Die frühesten Beispiele aus Kantabrien gibt es seit etwa 30.000 v. Chr. Berühmt ist die Höhlenmalerei der Cueva de Altamira bei Santander, die heute wieder in begrenzter Zahl besucht werden darf. Diese Kul­tur weitet sich bis 10.000 v. Chr. nach Zen­tralspanien aus.
Im nördlichen Zentralspanien entwickelt sich ab 2.500 v. Chr. der Totenkult des Megalithikums. Große Steingräber gehen einher mit einer auf der Iberischen Halbinsel ent­stehenden Glockenbecherkultur, deren glo­ckenförmige Gefäße bis nach Zentraleuropa gelangen.

Kelten, Phönizier, Hannibal in Spanien

Um etwa 1000 v. Chr. dringen Kelten nach Nord- und Zentralspanien ein und vermi­schen sich mit der Urbevölkerung. Vor allem in Galicien haben sie ihre Spuren hinterlassen in Form von Castros. Das sind runde Grundmauern der Häuser. Und auch Kubas Staatschef Fidel Castro hat seinen Namen daher, denn seine Vorfahren kamen aus Ostgalicien.

An der Mittelmeerküste gründen Phönizier beson­ders in Cádiz, Málaga und auf Gibraltar Han­delsniederlassungen. Ihnen folgen ab 700 v. Chr. Griechen aus Kleinasien, um an der Ostküste Handelsniederlassungen zu grün­den. Die Halbinsel nennen sie Iberien. Nach und nach müssen diese Kolonien dem kar­thagischen Einfluss weichen. Die Punier (Karthager) besetzen zunächst Cádiz. Als Karthago den ersten Punischen Krieg gegen Rom verliert, versucht der kar­thagische Feldherr Hamiltar, die Verluste durch die Eroberung der Iberischen Halbin­sel auszugleichen. Hannibal setzt die Invasion nach Norden fort. Als er das mit Rom verbündete Sagunt besetzt, bricht 218 v. Chr. der zweite Puni­sche Krieg aus. Unter dem Feldherrn Scipio landen römische Legionen auf der Halbinsel und beginnen nach der Niederlage Kartha­gos mit der schrittweisen Eroberung von „Hispania“.

 

 

Römermosaik mit Stierbild in Spanien
Römermosaik in Lugo, Nordwestspanien, tb

Die Römer in Spanien

Rom hatte es in Spanien sehr leicht. Vor allem die zentralspanische Extremadura war bei den Legionären beliebt. Dort bauten sie ähnlich wie in Segovia Aquädukte, Rennbahnen und Villen. In Lugo  und Avila sind die römischen Stadtmauern sogar bis heute noch vollständig erhalten. Auch in Astorga am Jakobsweg hat noch eine Römermauer. Von dort aus beuteten die Römer die Minen aus und brachten das Edelmetall über den Silberweg bis nach Andalusien. Hispania blieb bis 500 nach Christus erhalten, doch dann kamen die Sueben und Vandalen ... In Mérida südwestlich von Madrid steht übrigens das beste Römermuseum Spaniens. Und auch die Theaterstücke im Amphitheater sind klasse.

 

 

Innenhof in der maurischen Alhambra in Granada mit dem Brunnen und seinen Löwenstatuen
Maruischer Löwenhof, Alhambra in Granada. Foto: tb
Kapuzenmänner als Statuen in Cáceres, Spanien
Christliche Kapuzenmänner in Cáceres, Zentralspanien tb

Jakobsweg und Reconquista

Um 1000 wächst die Bedeutung des Jakobsweges nach Santiago. Die christlichen Königreiche im Norden schreiben sich den Kreuzzug auf die Fahnen. 1030 bricht die Herrschaft der Omeyaden zusammen. Das Kalifat zerfällt in Teilrei­che (taifas). 1230 kommt es zur Vereinigung von Kasti­lien und León. Zwanzig Jahre später flüchtet die maurische Dynastie der Nasriden in die letzte arabische Bastion Granada.

Als Fernando von Aragón und Isabel von Kas­tilien 1469 heiraten, leiten sie nicht nur die gänzliche Eroberung der maurischen Gebiete, sondern auch den spanischen Ge­samtstaat ein.


Festa da Istoria, Galicien, Ribadavia
Fest der Geschichte in Spanien, Ribadavia © tb

Die Ausbeutung Amerikas durch Spaniens Eroberer

Die Katholischen Könige Fernando und Isabel erobern 1492 nach mehr als zehn Jahren Krieg Granada. 1492 wird nicht nur deshalb als wichtigstes Jahr der spanischen Geschichte betrachtet. Die Katholischen Könige erzwingen die religiöse Einheit durch Vertreibung und Zwangstaufe der Juden und ­Mau­ren. Die Juden wandern vor allem nach Marokko als Sepharden aus und bekommen erst im Juli 2015 von der Regierung die Erlaubnis, unter bestimmten Voraussetzungen die spanische Staatsangehörigkeit zurückzuerlangen.

Zwanzig Jahre zuvor werden in Zaragoza die ersten Bücher gedruckt. Der Humanis­mus setzt sich kaum durch. Isabella lässt sich von ihrer Hofdame „La Latina“ in Latein unterrichten. Vor rund 500 Jahren, am 12. Oktober 1492 landet Christoph Kolumbus im Dienste Isabellas auf der Bahama-Insel Guanahani und leitet die Eroberung Amerikas ein.
1519 übernimmt der Sohn Johannas der Wahnsinnigen und Felipes des Schönen als Habsburger den spanischen Thron. Als Kö­nig Spaniens wird Carlos V. römisch-deutscher Kaiser und macht Spanien zur Weltmacht. Unter ihm erobert das Land Südamerika (mit Ausnahme Brasiliens), Mittel­amerika und den Süden Nordamerikas.

Figur des Kolumbus in der andalusischen Stadt Huelva
Kolumbus-Figur/Huelva © carmela negrete navarro

Der Untergang der Armada

Bis 1544 kommt es zu vier Kriegszügen gegen Franz I. von Frankreich, die Spanien die Vorherrschaft in Italien sichern. Drei Jah­re später besiegt der Kaiser die Protestanten bei Mühlberg. Kriege in Europa und gegen die Türken lassen den Kaiser nicht einmal die Hälfte seiner Regierungszeit auf spanischem Bo­den verbringen. Das „Reich, in dem die Sonne niemals untergeht“ bringt nicht nur Reichtü­mer, sondern auch organisatorische und wirtschaftliche Probleme, die zu einem lang­samen Zerfall der Hegemonie führen. 1588 versenken die Engländer die Hälfte der „unbesiegbaren Armada“. Vom Tod des Escorial-Erbauers Felipes II. bis zum Tod des letzten Habsburgers im Jahre 1700 dauert der Niedergang der Weltmacht, der schließlich in dem Erbfol­gekrieg 1701– 1714 mündet. Die Zeit des Machtverfalls ist gleichzeitig von einer Blü­tezeit („Goldenes Jahrhundert“) der Malerei von Greco bis Velázquez und Literatur von Cervantes über Lope de Vega bis Quevedo geprägt.

Die Macht der Bourbonen in Spanien

Als die französische Bourbonendynastie die Regierung Spaniens übernimmt, hat Spanien allen Besitz in Europa verloren, während Holländer, Engländer und Franzo­sen tief in die Herrschaft in Übersee einbre­chen. Mit den Bourbonen wird Verwaltung und Recht nach französischem Muster ge­prägt. Das „französische Jahrhundert“ in Spanien kommt mit dem aufgeklärten Absolutismus von Carlos III. zum Höhepunkt. Unter dem Minister Floridablanca erholt sich die spanische Wirtschaft.

Napoleon erobert Spanien

Die Regierungszeit seines Nachfolgers Carlos IV. ist von der französischen Revolu­tion im Nachbarland und einem unfähigen Herrscher geprägt, der die Regierungsge­schäfte weitgehend seiner Gemahlin und dem aufgeklärten Despot Manuel Godoy überlässt.
1807 zwingt Napoleon Carlos IV. zum Ab­danken. Beim Einmarsch der französischen Truppen kommt es zum Unabhängigkeitskrieg von 1808–1814, den der Volksaufstand am 2. Mai 1808 einleitet.  Diesen hat niemand so gut im Bild festgehalten wie der Maler Goya (zu Goyas Kriegsbild). Napoleons Bruder José Bonaparte regiert Spanien bis zur Vertreibung der französischen Truppen 1814.

19. Jahrhundert: zwischen Patriotismus und Revolten

Der Beginn des 19. Jahrhunderts ist auch durch die erste liberale Verfassung ge­kennzeichnet, die Patrioten in Cádiz ausru­fen. Doch der Bourbone Ferdinand VII. re­giert zentralistisch und absolutistisch gegen liberale Bestrebungen.
Zwischen 1810 und 1825 verliert Spanien fast alle Kolonien in Übersee.
Nach Ferdinands Tod verschärfen sich die Fronten zwischen Liberalen und Konservati­ven. Die Zeit markieren Militärputsche (pro­nunciamientos), Bürgerkriege und die Karli­s­tenkriege. Arbeiterbewegungen und Bau­ernaufstände führen 1868 zum Sturz von ­Königin Isabel II. Die erste Republik von 1873–1874 fällt nach elf Monaten. Mit der Unterstützung des Heeres gelangt der Mo­narch Alfonso XII. an die Macht.
In der folgenden Restaurationszeit bis 1917 löst sich das liberale und konservative Bürgertum bei den Regierungsgeschäften ab.

Schwarzweiß-Foto vom ehemaligen Postamt in Madrid mit Angestellten im Bild
Postarbeiter im Cibeles-Amt in Madrid

Spanien verliert die letzten Kolonien

1898 verliert Spanien die letzten drei Ko­lonien Puerto Rico, Kuba und die Philippi­nen. Aus der Depression und dem verletzten Nationalstolz entsteht die Intellektuellengruppe „generación del 98“, deren herausra­gendste Persönlichkeit der Philosoph Miguel de Unamuno ist. Anarchistische und sozialistische Parteien prägen das beginnende 20. Jahrhundert. Nach massiven sozialen Unruhen kommt es 1923 zum Staatsstreich des Generals Primo de Rivera mit Billigung des Königs. Nach acht Jahren fällt die Diktatur auch In­folge der Weltwirtschaftskrise. Alfonso XIII. verlässt den Königspalast und geht ins Exil. Auch seine Frau Ena von Battenberg muss Spanien verlassen.

5 Peseten-Schein aus Spanien, gedruckt 1935
Spanischer Geldschein von 1935

Die Zweite Republik in Spanien

Die zweite Republik von 1931 bis 1936 wird ausgerufen. Wahlsieger ist der Regie­rungschef Manuel Azaña. Die bürgerlichen Linksparteien versuchen Spanien gegen den Widerstand von Großbürgertum, Finanzoli­garchie und Kirche in eine demokratische, regionalistische und weltliche Republik zu verwandeln. Die neue Verfassung Spaniens orientiert sich teilweise am Weimarer Mo­dell, garantiert bürgerliche Freiheiten und Dezentralisierung.
Die Reformen (insbesondere Land- und Schulreform) werden nach dem Wahlsieg der Konservativen 1933 rückgängig ge­macht.
1934 kommt es zur so genannten Oktober-Revolution in Asturien. Als die Rechtspar­teien 1936 durch die linke Volksfrontregie­rung ­abgelöst werden, mehren sich die gewaltsamen po­litischen Auseinandersetzungen.

Der Spanische Bürgerkrieg

Am 18. Juli erhebt sich der rechte Flügel des Militärs unter den Generälen Franco, Mola und Sanjurjo. Der dreijährige Spanische Bürgerkrieg beginnt, den Franco mit Unterstützung der Falange, der Kirche, den Großgrundbesitzern sowie der Truppen Mussolinis und Hitlers gewinnt. Über 600.000 Tote fordert der auf beiden Seiten mit bru­taler Härte geführte Krieg. Die demokrati­schen Regierungen Europas kommen den Republikanern nicht zur Hilfe, dafür aber die Internationalen Brigaden mit Persönlichkei­ten wie Hemingway und ­Orwell. Madrid und Barcelona sind die ­Zentren des Widerstan­des gegen die „Na­tionalis­ten“.
Anfang 1939 bricht die Republik zusam­men. Madrid fällt am 28. März. Über die Zeit und die Franco-Zeit ist ein intelligentes Buch erschienen: Kontroverse um den Bürgerkrieg

Die Diktatur Francos

Die Militär­diktatur Francos, die sich auf Kirche, Militär und Grundbesitz stützt, bleibt im Zweiten Weltkrieg neutral. Die Opposition wird ­brutal verfolgt, verhaftet und ins Exil getrieben. Der Katholizismus wird wieder Staatsreligion, Scheidung, Zivilehe und Parteien werden verboten. Ebenso die Regionalsprachen Spaniens. Und auch Filme und deren Plakate ließ er zensieren.
Spanien ist bis 1953 von der Außenwelt wirtschaftlich und politisch isoliert. In die­sem Jahr schließt Franco ein Konkordat mit dem Vatikan und beschließt ein Stützpunktabkommen mit den USA. Dies ebnet den Weg zur UNO-Mitgliedschaft 1955. Zwei Jahre später tritt Spanien dem Internationalen Wäh­rungsfond und der Weltbankgruppe bei.
Als Franco Ende der 1960er-Jahre von der ökonomischen Autarkie ablässt, erholt sich das Land wirtschaftlich. Tourismus in Spa­nien („Spain is different“) und Geldsendungen spanischer Gastarbeiter aus Frankreich, der Schweiz und der Bundesrepublik fördern die wirtschaftliche Erholung. Die autori­täre Diktatur mit Pressezensur, Parteienverbot und Todesstrafe führt wiederholt zu Pro­testen und Anschlägen.

Im Baskenland formiert sich die ETA

Im Baskenland formiert sich die ETA. Sie ermordet 1973 den Re­gierung­s­chef Carrero Blanco in Madrid, der die Linie Francos weiterführen sollte. Zwei Jahre später stirbt Francisco Franco am 20. November 1975 im Alter von 82 Jahren. König Juan Carlos, Enkel Alfons XIII., wird neuer Staatschef. Die Zeit nach Franco ist von einer schnellen Übergangsphase hin zur Demokratie und dem endgültigen Ende der internationalen Isolation geprägt.

1978: Spaniens neue Verfassung

Historisches Bild vom Putsch in Madrid 1981
Foto vom Putschversuch 23. 2. 1981

1978 wird innerhalb der sogenannten Transición die neue Verfassung verab­schiedet und per Volksabstimmung gebilligt. 1981, am 23. Februar, kommt es zu einem Putschversuch rechtsgerichteter Militärs, der allerdings keine Wirkung hat. 1982 erreicht die sozialistische PSOE die Parlamentsmehrheit. Im selben Jahr wird Spanien 16. Mitglied der NATO.

1986 tritt das Land in die EU ein, deren Vorsitz Spanien 1988/89 übernimmt. Spaniens Politik passt sich immer mehr den europäischen Standards an.

1992, zum 500. Jahr der „Entdeckung“ Amerikas findet in Barcelona die Olympiade und in Sevilla die Weltausstellung statt, während Madrid Kulturhauptstadt Europas ist.
1996 kommt die konservative Volkspartei (PP) unter José María Aznar an die Regierung.

Gibraltar, Guggenheim, González

1997 eröffnet in Bilbao das Guggenheim-Museum, das sich innerhalb kürzester Zeit neben dem Dalí-Museum in Katalonien und dem Prado in Madrid zum meistbesuchten Museum Spaniens entwickelt.
Die Staatsanwaltschaft leitet ein Verbotsverfahren gegen die ETA-nahe Baskenpartei Batasuna ein und lässt alle Büros schließen.

2003 streiten die englische und die spanische Regierung weiter um den kahlen Felsen Gibraltar, der seit 1713 zu Großbritannien gehört und auf dem Berberaffen wohnen. Solange die schwanzlosen, gut 75 cm großen Tiere dort leben, heißt es, wird Gibraltar britisch bleiben.

Zapatero, Prinzenpaar und Baltazar Garzón

2004 gewinnen die Sozialisten überraschend die Parlamentswahlen. Wenige Tage zuvor, am 11. März, sterben bei einer Bombenserie auf Madrids Vorortzüge fast 200 Menschen. Nicht die ETA, wie von der bisherigen Regierung behauptet, sondern marokkanische Attentäter sind die Schuldigen. Da es sich bei dem Anschlag offenbar um einen Vergeltungsschlag handelte, weil Spanien im Irak­krieg die USA unterstützt hatte, sah die Mehrheit der Spanier eine Mitverantwortung des damaligen Ministerpräsidenten Aznar. Im Mai heiratet Prinz Felipe die Fernseh­journalistin Letizia Ortiz.

2010: Baltazar Garzón, einer der wichtigsten Richter Spaniens, wird des Amtes enthoben. Er ermittelte als einer der wenigen die Menschenrechtsverletzungen durch die Faschisten während des Spanischen Bürgerkriegs und wurde wegen angeblicher Verfahrensfehler abgesetzt.

 

2011 wird Mariano Rajoy (PP) aus Galicien Regierungschef von Spanien, seine konservative Partei hat die Mehrheit im Parlament. Das Land leidet erheblich unter der Immobilienkrise und versucht, die Schulden in den Griff zu bekommen.

2014 bleibt Rajoy nach wie vor an der Macht. Einer seiner jüngsten Ideen, aus der aktuellen Wirtschaftskrise herauszukommen: Die Autoindustrie födern

 

Weiterführende Links:

 Der lange Schatte Francos: mehr

 Abraham Senior: mehr

 El Cid: mehr

 Juan de la Cruz: mehr

 

2015: König Felipe und steigende Wirtschaftszahlen

Im Jahr 2015 erholt sich Spaniens Wirtschaft allmählich. Der neue König Felipe beruhigt das Getratsche am spanischen Hof etwas und verweist auf die lange wichtige Rolle der Bourbonen in der spanischen Geschichte. Der FC Barcelona geht wieder einmal als Liga-Sieger in die nächste Saison und gewinnt den Fußball-Wettkampf Copa del Rey im Endspiel gegen Bilbao. Ende des Jahres stehen Wahlen an und Rajoy bangt um die absolute Mehrheit.

2017: Rajoy regiert Spanien weiter

2017 schließlich regiert Rajoy das Land mit einer Minderheitsregierung. Viele Monate hatten die Kontrahenten der Parteien PSOE, Ciudadanos, Podemos und seiner Volkspartei zuvor um die Macht gerungen. Ebenfalls 2017 verstarb überraschend die sozialistische Politikerin Carme Chacón an Herzversagen. Sie war berühmt geworden, als sie vorübergehend das Amt als Verteidigungsministerin übernahm. Hochschwanger. Nach der Geburt schickten die Generale Plüschstiere.

Fan vom legendären Fußballclub Real Madrid
Was die Zukunft bringt? Im Stadion von Real Madrid ist die Laune jedenfalls oft gut © tb
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